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10.06.2008
  Von: Bernd Spanier (Moosburger Zeitung)

Beim "Au revoir" flossen die Tränen in Strömen

 

Frankreichaustausch des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums für Schüler der 8.Klassen

Tränenreichen fiel am Flughafen München der Abschied der französischen Gastschüler von ihren Moosburger Gastgebern aus

Geschichte pur am Pont du Gard

Wahre Lebensfreude am Meer

Moosburg. Frankreichaustausch, das ist immer einer der Höhepunkte für die Schüler am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Auch heuer hatten sich am 5. März die Lehrkräfte Ingrid Hein- Schuster und Irmingard Muggenthaler mit 16 Moosburger Achtklässlern zum Besuch des Collège le Berange Baillargues aufgemacht  und bekamen nun vom 28. Mai bis 6. Juni den Gegenbesuch von den Lehrkräften Françoise Chollet und Murille Bourrier mit ebenfalls 16 Schülern. Bei beiden Besuchen wuchsen die Schüler derart zusammen, dass, als es nun abschließend am Flughafen München hieß "au revoir" zu sagen, die Tränen in Strömen flossen. Wenn immer von Deutsch- Französischer Freundschaft gesprochen wird, hier wurde sie wahr und gelebt.

Die Moosburger traten ihre Reise mit einem Flug von München nach Marseille an und erreichten dann mit dem Bus Baillargues. Schnell wurde klar, dass es gar nicht so einfach ist die erlernte Sprache im Mutterland auch an zu wenden. Doch bei der Teilnahme am Schulleben und den vielen Ausflügen wie nach Arles, Montpellier, Pont du Gard, Aigues- Mortes, ans Meer und in ein Aquarium wurden die sprachlichen Anfangsschwierigkeiten schnell abgebaut und erste Freundschaften geschlossen. So sprach dann Thomas Ferstl in seinem Überblicksbericht von einem einzigartigem Erlebnis, bei dem die Tage viel zu schnell vergingen und alles eigentlich schon wieder vorbei war, als es gerade begonnen hatte. Markus Tiedemann betrachtete in seinem Rückblick vor allem das französische Familienleben bei dem er zu dem Resümee kam, dass auch die Franzosen sehr viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung legen und dass den deutschen Gästen durch die Freundlichkeit der Franzosen und deren Familien der achttägige Aufenthalt sehr angenehm gemach wurde. Matthias Steiger schwärmte vom Französischen Essen, das einfach köstlich war. Olivia Herzog bestätigte, dass auch das Schulleben, obwohl es doch zum deutschen sehr unterschiedlich ist, gefallen hatte. Das ganze gab es dann zu Hause auch in einer fein verfassten Broschüre, in der viele Schüler journalistisch feine Beiträge lieferten, nach zu lesen. Bei so viel guten Erfahrungen in Frankreich war man nun natürlich zu Hause besonders gefordert und wollte seinen Gästen den Aufenthalt mindestens genauso schön gestalten. Dazu diente ein tolles Veranstaltungsprogramm. So machte man einen gemeinsamen Tagesausflug zum Freilichtmuseum Glentleiten, Schloss Linderhof und Oberammergau. Auch auf den Spuren der Römer wandelte man gemeinsam bei einer Stadtbesichtigung von Regensburg, wo man auch das einzigartige Erlebniseiner Galeerenfahrt sich nicht entgehen lies. Die französischen Schüler machten zudem einen Münchentrip mit Olympiagelände und Stadtzentrum. Das Stadtzentrum der Hauptstadt hatten dabei bereits viele Schüler einen Tag zuvor auf eigene Initiative beim Shopping erkundet. Beim Aufenthalt in den Gastfamilien gab es zudem viele Begegnungen der Schüler untereinander wie beispielsweise beim Ausflug zur Erdinger Therme oder einem großen Treffen auf einem Grundstück der Familie Tiedemann zur Party oder mehrmals am Aqua Park. Natürlich nahmen auch die Franzosen am Schulunterricht teil und der obligatorische Besuch der KZ- Gedenkstätte in Dachau war auch auf dem Programm. Zur Erleichterung vieler Eltern waren die Schüler auf diesen Besuch offensichtlich gut vorbereitet und verarbeiteten diese Eindrücke doch anscheinend recht gut. Ein Besuch bei der Bäckerei Grundner mit dem hier vielfältigem Brotangebot und den leckeren Brezen bildete dann den Abschluss bevor es wieder zum Flughafen Richtung Heimat ging. Dort lagen sich dann die Schüler fast eineinhalb Stunden in den Armen und wollten sich schier nicht trennen. Noch am selben Abend wurden über Internet Kontakte aufgenommen  und Jeder würde gerne diesen Austausch wiederholen oder noch einmal sich mit den anderen Schülern treffen.   





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