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05.07.2019
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Sehr interessante Texte

 

„Jugend schreibt“ zum 9. Mal beim Kunstwochenende im Zehentstadel

Foto: Stephan Hager

Bereits zum neunten Mal war das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium Teil des Rahmenprogramms zum Kunstwochenende, auch dieses Mal unterstützt durch die Montessori-Schule Freising. Unter dem bewährten Motto „Jugend schreibt“ stellten am Samstagnachmittag Schüler eigene Texte vor – oder vielmehr nur Auszüge. Das machte so manchen im Publikum neugierig auf mehr.

Das Moosburger Gymnasium ließ dieses Mal nur die älteren der Jungautoren seines Schreibwettbewerbs antreten, denn im nächsten Jahr wird es diesen nicht geben. Das Format soll sich ändern. Dazu braucht es ein Jahr der Neuorientierung.

Thriller im Kleinformat

Manuela LoSciuto aus der 9 a bot dafür noch einmal alles auf, was in eine kurze Geschichte passt: Dramatik, Spannung, kurzum ein Thriller im Kleinformat. In „Fliegen – sichere Sache, oder?“ ist der Flug Richtung USA alles andere als langweilig. Die Hauptfigur Caroline erlebt hautnah, wie Terroristen an Bord einen Fluggast nach dem anderen töten. Wie’s ausgeht? Das erfährt man erst, wenn das Heft mit den diesjährigen Texten der Gymnasialschüler erscheint, und zwar zum Schulfest am 19. Juli.

„Flug zurück ins Leben“ von Julia Metz aus der 8 b wirkt harmloser, spielt dafür aber auf psychologischer Ebene. Wieder wird ein Flug geschildert und die Erlebnisse und Erfahrungen eines Heimkindes. In eine Fantasy-Welt hingegen entführt Hannes Marschoun aus der 10 c mit „Schlacht am Goldenen Fluss“. Geschickt verwebt er zwei Erzählstränge, einen davon in Ich-Perspektive, um die Schlacht noch traumatischer zu machen.

Zwei Beiträge lieferte die Montessori-Schule. Leni Memler aus der 6. Klasse blickte eindringlich auf „Emil und sein trauriges Liebesleben“. Das war allerdings eher die Schilderung der gefühlsmäßigen Zerrissenheit von Lena zwischen zwei Mitschülern. Passend mit „Abschied“ könnte man die letzte Geschichte des Nachmittags betiteln. Diese kam von Emma Langer und Sophia Schranner aus der 9. Klasse. Die beiden machten sich Gedanken zu einem fiktiven, für sie aber auch real anstehenden Schulabschluss. Neben dem Rückblick sind Pläne, Ängste und nicht zuletzt Hoffnungen zentral. Viel zu kurz wirkte die Zeit mit den Schülern, die Fantasie und Wortgeschick bewiesen und manchmal sogar einen Blick in ihre Welt gewährten. Die Hauptorganisatorin des Kunstwochenendes, Daniela Eiden, lobte die Beiträge, die sie zu Recht „sehr interessant“ fand.





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