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29.06.2019
  Von: Sandra Rödl

Unter die Haut gehende Lesungen im Zehentstadel

 

Fotos: Sandra Rödl

Die jährliche Tradition wurde auch am letzten Juni-Wochenende wieder fortgeführt, indem drei Jungautorinnen bzw. darunter ein Jungautor Auszüge aus ihren Texten vom Schreibwettbewerb im Zehentstadel beim Kunstwochenende vorgetragen haben. Dieses Mal startete Manuela Lo Sciuto aus der 9a mit einem drastischen Text über eine Flugzeugentführung, in der die Protagonistin ihrer Erzählung vor eine brutale Entscheidung gestellt wird: Rette ich das Leben meiner Mutter oder das von 20 Passagieren und gefährde zudem mein eigenes? Aufgrund der sehr intensiven Darstellung der schrecklichen Situation blieb der Zuhörerschaft zunächst einmal die Luft weg. Wie würde man selbst wohl in einer derartig misslichen Lage handeln? Könnte man Zivilcourage beweisen?

Im Anschluss präsentierte Julia Metz aus der 8b ihre Interpretation des Wettbewerbmottos „Im Flug“. Ihre Geschichte handelt von einem Jungen, dessen Familie nicht mehr am Leben ist und der auf dem Flug in eine ungewisse Zukunft ist. Im Flugzeug setzt sich ein aufdringliches Mädchen neben ihn, das seinen Wunsch nach Ruhe und Isolation einfach übersieht und letztlich damit in sein Innerstes dringt. Schließlich beginnt der Junge nach den positiven Seiten in seinem Leben zu suchen.

Am Ende der Lesung erfuhr das Publikum von einer Schlacht in einer Fantasy-Geschichte, die sich Hannes Marschoun aus der 10c ausgedacht hat. Abermals wurde man sehr anschaulich in die Problematik des Herrschers eingeführt und in die erbitterten Kämpfe, die zwei Reiche miteinander ausfochten. Es geht um Täuschung und Betrug und ehrgeizige Emporkömmlinge.

Im nächsten Jahr wird der Schreibwettbewerb und damit auch die Lesung im Zehentstadel eine Pause einlegen, weshalb ich an dieser Stelle zusammen mit Herrn Hager und Frau Schönauer allen fleißigen Autorinnen und Autoren der letzten Jahre für ihre Teilnahme und ihre Texte danken möchte. Ebenso geht der Dank an die langjährige Jury, die uns stets liebevoll unterstützt hat sowie den Elternbeirat, der sowohl als Jurymitglied als auch finanziell zum Gelingen des Schreibwettbewerbs all die Jahre über beigetragen hat! Und nicht zuletzt an Frau Eiden, die uns immer den Zehentstadel zur öffentlichen Präsentation der Siegergeschichten zur Verfügungen gestellt hat!

Es wird ein neues Format dieser Tradition geben  - also kann man sich auf neue Ideen im Schuljahr 2020/21 freuen!





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