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01.07.2019
  Von: René Spanier (Moosburger Zeitung)

„WasAbi – der schärfste Jahrgang geht“

 

88 Absolventen verabschiedet – Letzte Abiturfeier für Hellgartner, Schönauer und Meinelt

Fotos: Stephan Hager

„WasAbi – der schärfste Jahrgang geht“, so lautete das Abiturmotto der Absolvia 2019 vom Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Die Abiturfeier am Freitag in der Stadthalle war eine besondere, denn es war die letzte für Schulleiterin Karolina Hellgartner, Oberstufenkoordinatorin Irene Schönauer und Bürgermeisterin Anita Meinelt. Sie alle werden in den Ruhestand gehen. Nachfolgerin als Schulleiterin wird die bisherige Stellvertreterin Claudia Theumer.

Theumer hieß alle willkommen: „Man sieht Ihnen an, dass Sie erleichtert sind, es geschafft zu haben. Vielleicht schwingt bei Ihnen aber auch ein wenig Wehmut mit, denn ein wichtiger Lebensabschnitt geht zu Ende“, sagte sie zur Absolvia. Stellvertretende Landrätin Barbara Prügl stellte ihr Grußwort ebenfalls unter das Motto „Erleichterung und Wehmut“. Die Abiturienten könnten sich aber sicher sein, dass sie ein sehr gutes berufliches Leben vor sich haben.

Bürgermeisterin Anita Meinelt hatte es sich nicht nehmen lassen, für den Empfang nach der Abiturfeier eine Kiste Bürgermeister-Sekt zu spendieren. Sie hatte aber auch gute Ratschläge mitgebracht: Die Absolventen sollten weiterhin neugierig bleiben und bereit sein, neue Wege zu gehen. Das nötige Rüstzeug hätten sie am Karl-Ritter-von- Frisch-Gymnasium erhalten, wobei sie auch soziale Kompetenzen erlernt hätten.

Humorvolle Reden

Humorvolle Reden gab es auch: So etwa vom Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Roland Stangl, der die unreifen und halbreifen Jahre der Absolventen bis zum Erhalt des Reifezeugnisses Revue passieren ließ. Ebenso ein Stückchen „gereift“ seien in diesen Jahren die Eltern. Sie hätten anfangs gehofft, dass das Kind an der richtigen Bushaltestelle aussteigt, um unversehens feststellen zu müssen, dass dieses Kind plötzlich das Abitur in der Tasche hat. „Wir Eltern platzen heute alle vor Stolz“, so Dr. Roland Stangl.

Die Jahrgangsstufensprecher Anna Sainer, Hannah Rott und Janina Hekele verschwiegen die ein oder andere Schwäche ihrer Mitschüler nicht, stellten am Ende aber fest: „Wir waren ein menschlich sympathischer Jahrgang.“ Und sie hatten auch nicht vergessen, ihrer Oberstufenkoordinatorin Irene Schönauer zu danken.

Die 88 Wasabis

Irene Schönauer arbeitete sich am Abiturmotto ab. Es sei äußerst klug gewählt, „taten sich doch unübersehbare Parallelen zwischen Ihrem Jahrgang und dem japanischen Wassermeerrettich auf“, so Schönauer. Wasabi gelte nämlich als eher anspruchsvolle, nicht ganz leicht zu ziehende Pflanze, die beständiger Pflege während ihres zweijährigen Reifeprozesses bedarf: Vom Pflanzen bis zur Ernte der wohlschmeckenden und einen hohen Schärfegrad entwickelnden Wasabi-Wurzel vergehen zwei Jahre. Obwohl auch der aktuelle Jahrgang eine gewisse Neigung zu Seen in den Sommermonaten statt zur Schulbank gehabt habe – bei den Prüfungen habe sich dennoch ein hoher Schärfegrad entwickelt. „Anders ausgedrückt: Die 88 Absolventen glänzten mit sehr guten Leistungen“, berichtete Schönauer. So etwa beim diesjährigen Mathe- Abitur, welches bekanntlich zu schwer gewesen sein sollte. Nicht aber für die Moosburger Gymnasiasten: Sie hatten einen Schnitt von 2,75 „und der bayernweite Schnitt lag bei 3,26“, informierte Schönauer. Sie gab ferner bekannt, dass alle 88 Abiturienten einen Gesamtschnitt von 2,27 erreichten – 0,02 unter dem bayernweiten Schnitt und 0,01 besser als der letztjährige Abiturjahrgang. An der Spitze lag mit der Traumnote 1,0 Konstantin Ambros. Schönauer abschließend: „Liebe Abiturienten, fragen Sie sich nun nicht mehr: Was – Abi?, sondern rufen Sie stolz: Ja, jetzt haben wir unser Abi!“

Auch Schulleiterin Karolina Hellgartner war voll des Lobes über die Absolventen. Abschließend gab es für alle das Zeugnis und für die Besten Preise. Die Feier war von der Bigband unter Leitung von Stefan Pellmaier umrahmt worden.

Die Preisträger

In der Abiturfeier wurden viele Abiturienten für besondere Leistungen geehrt. Von der Stadt Moosburg sowie den Firmen Driescher und Jungheinrich als beste Absolventen wurden Konstantin Ambros, Michelle Betz, Anja Tschögl und Hannah Plötz ausgezeichnet.

Einen Landkreispreis als bester Absolvent erhielt Konstantin Ambros.

Einen Büchergutschein vom Elternbeirat für die Absolventen mit einem Schnitt bis 1,5 erhielten Sebastian Samberger, Susanne Schaffer, Lea Skrzypczyk, Agnes Eisenmann, Hannah Hohmann, Juliane Mihm und Miriam Westphal.

Den Ehrenpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für besondere Leistungen im Fach Physik in der Oberstufe erhielten Jakob Floß, Severin Stangl und Daniel Gißibl.

Der Ehrenpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung für herausragende Abiturleistungen im Fach Mathematik ging an Severin Stangl.

Den Biozukunftspreis der Stiftung „Natur, Mensch, Kultur“ (Aschaffenburg) bekam Hannah Hohmann.

Konstantin Ambros durfte sich über den Ehrenpreis des Philologen- Verbandes für besondere Leistungen im Fach Latein freuen.

Der Abiturpreis der Erzdiözese München und Freising für besondere Leistungen in Katholischer Religionslehre ging an Lea Skrzypczyk und Anja Tschögl.

Einen Büchergutschein vom Landkreis Freising erhielten die Jahrgangsstufensprecher Anna Sainer, Hannah Rott, Janine Hekele und Jonas Schneeweis.

Der Preis für das Ehrenamt am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium ging an Lena Hofmann (Sani- Dienst) und Hazar Aydemir (SMV und mehrere AK). Eine Würdigung für besonderes musisches Engagement durch die Sparkasse Moosburg erhielten Anna Sainer und Lukas Sagerer (beide für Musik) sowie Johanna Dick und Agnes Eisenmann (beide für Kunst).





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