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29.05.2019
  Von: Moosburger Zeitung

Die Sprache des Nachbarlands pflegen

 

Alle Geprüften des Ritter-von-Frisch-Gymnasiums bekommen ihr Französisch-Diplom

Seit vielen Jahren zeigt sich das Karl-Ritter-von- Frisch-Gymnasium bestens aufgestellt in Sachen Französisch. Die Sprache des Nachbarlands wird hier gepflegt und das auf eine Weise, dass vor allem die Schüler profitieren. Gelernt werden muss natürlich und das nicht zu wenig, aber die Ergebnisse und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten können sich sehen lassen. Das belegen einmal mehr die DELF-(Diplôme d’Etudes en Langue Française-) Prüfungen 2019. 15 Schüler haben jetzt das international anerkannte Zertifikat in der Tasche.

Von den 15 Angetretenen erhielten sieben das „B1“, das sich vor allem an die 10. Klassen richtet. Für ihre Vorbereitung zeichnete Uschi Feder verantwortlich. Inge Wachsmuth kümmerte sich um die acht Kandidaten der Q11 und Q12 und das Niveau „B2“. Einmal pro Woche wurde hierfür in einer Extra-Stunde Französisch gepaukt, gelesen, gesprochen, geschrieben und eine möglichst realistische Sprach- und Lesesituation eingeübt. Dieser Extra- Unterricht gilt übrigens als Plus-Kurs der Eliteförderung. Für die Schüler selbst ist er oft auch Trainingskurs für das Abitur.

In der Rolle eines Klassensprechers

Was noch einigermaßen machbar klingt, kulminierte am Samstag, 6. April in einer höchst anspruchsvollen Prüfung – und das ohne Wörterbuch, sondern, wie Wachsmuth es ausdrückt, „nur mit guten Ideen im Kopf, gespitzten Ohren, gespitzter Feder und geschliffenem Mundwerk“. Zu formulieren war dann ein argumentativer Brief in der Rolle eines Klassensprechers an einem Gymnasium in Frankreich an die Schulleitung zum Thema „Weiterführung des kostenlosen Musikunterrichts am Gymnasium“, weil dieser eingespart werden soll. Anschließend waren zwei Texte zu „ernährungsbewusstem Kochen mit Fertigprodukten“ und „Fortbildungskursen via Internet für alle“ zu bearbeiten. Wohl jenen, deren Wortschatz für das Verständnis solcher ungewöhnlicher Texte ausreicht. Und der Erfolg aller spricht ja dafür.

Mit dem „B2“ im Portfolio ist es möglich, sich ohne einen weiteren Spracheingangstest – für Ausländer sonst obligatorisch – an einer französischsprachigen Uni weltweit einzuschreiben oder um eine Arbeitsstelle in einem französischsprachigen Land wie Frankreich, Belgien oder Kanada zu bewerben. Chancen, die von Schülern des Gymnasiums Moosburg durchaus schon genutzt wurden, sei es beim Besuch der Universität von Québec oder beim sozialen Jahr in der Elfenbeinküste.

Ohne ein gut aufgestelltes Gymnasium sind solche Erfolgsgeschichten nicht möglich. Die DELF-Prüfungen gibt es seit zehn Jahren, den neusprachlichen Zweig hingegen schon lange. Doch „Neusprachlerklassen“ sind keineswegs Selbstläufer, auch nicht, dass es seit langem kontinuierlich Französisch- Leistungskurse gibt. Besonderes Bonbon ist da der im Zwei-Jahres- Turnus stattfindende Schüleraustausch mit dem Collège St. Pierre in Villeneuve-sur-Lot.





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