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29.03.2019
  Von: Vitus Lachermeier und Michael Tristl

Hochbeete für das Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium Moosburg

 

Im Pausenhof des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums Moosburg gibt es seit kurzem 4 Hochbeete. Entstanden sind diese durch das P-Seminar „Gestaltung unseres Schulgartens“ unter der Leitung von Frau StRin Astrid Laufer.

Fotos: Timon Stege

Die Hochbeete wurden von der PLANEX Projektierungs GmbH zu einem Freundschaftspreis zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Kunststoff-Hochbeete aus recyceltem Material. Das Seminar entschied sich für diese Art des Hochbeetes sowohl wegen ideellen, als auch aus praktischen Gründen. Denn einerseits haben Hochbeete aus Kunststoff den Vorteil, dass für sie kein zusätzlicher Verwitterungsschutz notwendig ist. Hierdurch erhalten die Beete ihr Aussehen über Jahrzehnte hinweg trotz Umwelteinflüssen wie Regen, Schnee oder Frost. Gleichzeitig möchte das Seminar ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen.

Die Umwelt wird gleich in doppelter Hinsicht geschont. Zum einen müssen keine neuen Ressourcen zum Bau aufgewendet werden. So muss für ein neues herkömmliches Hochbeet aus Holz ein Baum gefällt werden. Anschließend muss das Holz auch noch zusätzlich gegen den Verwitterungsprozess gesichert werden, etwa durch Imprägnierung mit Ölen. Für die Kunststoff-Hochbeete des Gymnasiums ist eine solche Behandlung nicht nur überflüssig, sondern ihre Lebensspanne übersteigt auch die eines Holzbeetes bei weitem.

Zusätzlich zur Ressourcenschonung kommt noch der positive Nebeneffekt, dass durch Recycling aktiv Plastik dem Wertstoffkreislauf wieder hinzugefügt wird. Somit kann es keine Schäden an der Tier- und Pflanzenwelt anrichten, anders als das Plastik in den Weltmeeren, welches nicht wiederverwendet wurde.

Die Teilnehmer des P-Seminars hatten den Bau bereits im Vorfeld sorgsam geplant. Das notwendige Werkzeug, sowie Material zum Befüllen der Hochbeete wurden von den Teilnehmern organisiert. Außerdem teilten sie sich in zwei Gruppen auf, von denen jede einen eigenen Bereich am Bautag zu erledigen hatte.

Die eine war die „Bodenbearbeitungsgruppe“, welche zum Ziel hatte, für einen ebenen Untergrund am Bauplatz zu sorgen. Dafür steckten sie erst den Platz eines Hochbeetes ab, um danach den Boden Stück für Stück zu begradigen. Danach legten sie ein Fundament aus Kies und verlegten pro Beet vier Steinplatten. Je eine Platte für eine Ecke, dadurch wird ein sicherer Stand auf dem Untergrund gewährleistet. Unterstützt wurden sie von Robert Würfl und einem Mitarbeiter seiner Firma Würfl Garten GmbH. Durch ihre Fachkenntnisse im Landschaftsbau waren sie eine überaus große Hilfe.

Außerdem lieferte seine Firma auch noch kostenlos Materialien für den Bau der Hochbeete, wie z.B. die Wühlmausgitter, die unter den Hochbeeten angebracht wurden, die Steinplatten unter den Ecken der Beete, genauso wie die Erde, die zum Befüllen der Beete verwendet wurde.

Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Bau der Hochbeete, während der Boden geebnet wurde. Angeleitet wurden sie hierbei von Michael Tristl, selbst ein Teilnehmer des Seminars. Seine Familie hat bei sich zu Hause bereits vor längerem dieselben Hochbeete aufgestellt, so war er für diese Aufgabe durch seine Erfahrung prädestiniert.

Da alle höchst motiviert bei der Sache waren, dauerte es nicht lange und das Grundgerüst des Hochbeets war auch schon fertig aufgestellt und konnte befüllt werden. Um den Pflanzen in Zukunft optimale Bedingungen zu bieten, wurde in das Beet nicht nur Erde, sondern auch verrottbares Material wie Zweige und Äste gelegt.

Hierbei erhielt das Seminar wieder Unterstützung durch Herrn Würfl. Er lieferte nicht nur Zweige und Erde für die Beete, sondern ersparte dem Seminar auch die Arbeit, die Erde händisch in das Hochbeet zu schaffen. Mithilfe des Ausladers an seinem Lastwagen verlud er schnell und einfach die Erde in die Beete. Das Seminar musste nur die kompostierte Schwarzerde auf die Erde im Hochbeet schaufeln und die beiden Erden miteinander vermengen. Die Schwarzerde bekam das Seminar von der Firma Grüngut Schweiger gespendet.

Zum Abschluss wurde Herrn Würfl ein Geschenkkorb für seine rat- und tatkräftige Unterstützung beim Bau der Hochbeete überreicht und selbstverständlich wurde seiner Firma auch ein Platz auf der Sponsorentafel zugesichert. Sie wird Ende des Schuljahres an den Hochbeeten befestigt und auf ihr werden alle Sponsoren und Beteiligten des Projekts zum Dank genannt, so zum Beispiel der Landkreis, der Elternbeirat, die Firma Jungheinrich und viele mehr.

In Zukunft sollen die Beete von der Unterstufe des Gymnasiums genutzt werden, um den Prozess des Pflanzenwachstums zu beobachten und den Kindern den Wert der Natur näher zu bringen.





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