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02.03.2019
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Mit Herz und Charakter

 

Die Schüler des Gymnasiums tun mit stimmigem Konzert Gutes

Es war ein spezielles Konzert, stimmig und stimmungsvoll. So begeisterten die Schüler nicht nur des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums am Donnerstagabend ihr Publikum. Zugleich taten sie Gutes, handelte es sich doch um ein Spendenkonzert zugunsten des Juliane-Maier-Hauses.

Verantwortlich zeichneten die Schüler selbst, nur unterstützt vor allem durch Tobias Rottmann sowie Stefan Pellmaier, beide extrem engagierte Musiklehrer. Für Beiträge konnten sich die jungen Leute selbst melden, sodass beim Konzert nicht die sonst üblichen Gruppierungen oder Chöre auftraten, sondern nur jeweils ein bis fünf Schüler. Besonders beeindruckend wirkten die Solisten, die mutig und souverän vor die Zuhörer traten. Doch das Lob geht im Grunde an alle, denn die durchaus nicht einfachen Stücke wurden gut gemeistert. Manches war sogar hervorragend gespielt oder gesungen.

Das Konzert war zudem bestens geplant. Für den zauberhaften Einstieg hatte man Grundschüler der Klasse 3c der Theresia-Gerhardinger-Grundschule ins Gymnasium geholt. Mit großer Freude sangen diese „Auf der Mauer, auf der Lauer“, gefolgt von einemüberraschend intensiven „Applaus, Applaus“. Nach einem Saxofon-Trio und einem Klarinetten-Duo wagte sich Leonie Maier, eine Urenkelin von Juliane Maier, ans Mikrofon und überzeugte mit „All Of Me“. Der Song wurde später auf schöne Weise von Jule Feineisen an der Querflöte interpretiert. Ein weiteres Highlight, wenngleich vom Vortrag her ein fast schmerzhaft intensives, war Hazar Aydemirs Version von „Impossible“. Neben einem weiteren Klarinetten-Duo faszinierten fünf Schülerinnen der 7c mit „I See Fire“ aus dem „Hobbit“ und ihrem Zusammenwirken in Gesang und Spiel. Der Abschluss der ersten Konzerthälfte kam von Hannah Plötz, die am Piano Ludovico Einaudis „Night“ höchst qualitätvoll zum Besten gab.

Ganz eigene Stimmung entwickelt

Nach der Pause geriet der Einstieg mit dem vierhändig am Piano gespielten „Slawischen Tanz“ von Dvorák schmissig. Nicht nur hier war Christoph Bichlmeier vertreten. Er war geradezu die Hauptfigur des Abends und konnte schließlich mit der anspruchsvollen Chopin-Ballade Nr. 2 als Solist brillieren. Ob Duo an Querflöte und Saxofon oder sich selbst mit der Gitarre begleitende Sängerin, auch die zweite Konzert-Hälfte war abwechslungsreich und steigerte sich zum Finale immer mehr. Clara Michel, Julia Rittirsch und Anna Winkler entwickelten mit „God Is A Woman“ eine ganz eigene Stimmung mit tollem Zusammenklang und super Stimmen. Zeynep Erdogruca vermochte sogar noch mehr Applaus einzuheimsen, so kokett und perfekt im Vortrag war ihr „Summertime“. Da konnte die Zugabe „Take Five“, bei der sich Stefan Pellmaier doch noch ans Schlagzeug setzte, eigentlich nicht ganz mithalten. Gelungen war dieses mitreißende Konzertende dennoch.

Die stellvertretende Schulleiterin Claudia Theumer bedankte sich zuletzt bei allen Mitwirkenden, für die es zuvor ein kleines Dankeschön gegeben hatte. Sie unterstrich noch einmal, dass hier Schüler nicht nur etwas für sich, sondern mit dem Juliane- Maier-Haus eben auch andere tun würden. Das zeige „Herz und Charakter“.





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