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21.02.2019
  Von: Roland Kirschner (Moosburger Zeitung)

Big Band, Betreuung und Begeisterung

 

Etwa einhundert Eltern nahmen die Gelegenheit wahr, sich am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium über den Übertritt allgemein und die Schwerpunkte der Moosburger Gymnasiums zu informieren. Mehrere Mitglieder der Schulgemeinschaft standen den Eltern Rede und Antwort und stellten dabei ihre Schule vor.

Fotos: Jens Homfeld

Mit zwei schmissigen Nummern eröffnete eine der beiden Big-Band-Klassen des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums den dortigen Informationsabend. Nach „Oh When The Saints Go Marching In“ und „Michael Row The Boat Ashore“ konnten sich die Sechstklässler, denen man nicht anhörte, dass sie erst seit dem letzten Schuljahr ihre Instrumente lernen, ihren wohlverdienten Applaus abholen.

Anschließend erläuterte Karolina Hellgartner, welche Schwerpunkte an der Schule speziell für die Fünftklässler gesetzt werden. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass in der 5. und 6. Klasse der gesamte Pflichtunterricht am Vormittag stattfindet“, so die Schulleiterin. Um den Einstieg ans Gymnasium zu erleichtern, gebe es im regulären Unterricht eine Stunde „Lernen lernen“. Doch auch die Eltern werden begleitet: Im Herbst gibt es immer einen Informationsabend, bei dem die Eltern erfahren, wie Lernen funktioniert, warum es manchmal mit dem Lernen nicht so klappt und welche Tipps und Tricks helfen können. „Uns ist es wichtig, den Übertritt für die Schülerinnen und Schüler möglichst angenehm zu gestalten“, so Hellgartner. Besonders stellte sie die vielfältigen Aktivitäten der Schule heraus, die den Unterricht ergänzen. Neben den diversen Fahrten wie Skilager, Berlinfahrt oder Amerika- und Frankreichaustausch sowie einem vielfältigen Angebot an Wahlunterricht ist die Schule als „Schule ohne Rassismus“ und zum zweiten Mal als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet worden. Zur Unterstützung für schwächere Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Intensivierungs- und Coachingstunden komme auch ein eigener Plus-Kurs für besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler dazu, so Hellgartner.

„Ein besonderes Schmankerl für die ‚Fünfties‘ sind unsere Tutorinnen und Tutoren“, so die Unterstufenbetreuerin, Annette Faul. Besonders engagierte Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen können sich zu Tutoren ausbilden lassen, um die Fünftklässler beim Start am Gymnasium zu unterstützen. Einige der aktuellen Tutoren stellten den Eltern eine Auswahl der durchgeführten und geplanten Aktivitäten, wie z.B. die Faschingsparty, Basketballturnier und den Schullandheimaufenthalt, vor.

„Vertrauen Sie dem Urteil der Grundschullehrerin und trauen Sie Ihrem Kind das Gymnasium als Chance und Herausforderung zu!“ Mit diesen Worten ermunterte die Beratungslehrerin des Gymnasiums, Bernadette Hohe, die Eltern, ihr Kind, wenn es geeignet ist, übertreten zu lassen. Sie konnte aufzeigen, an welche Bedingungen der Übertritt geknüpft ist und welche Voraussetzungen ein Kind mitbringen sollte, um am Gymnasium erfolgreich zu sein. Darüber hinaus schilderte sie die Möglichkeiten, die der Besuch des Gymnasiums Kindern bietet. Bei Schwierigkeiten stehe Eltern und Schülern das vielfältige Beratungsangebot der Schule durch Fachlehrkräfte, Klassenleiter, Beratungslehrerin, Schulpsychologen und seit neuestem auch durch eine Sozialpädagogin zur Verfügung.

Wer Lust auf Musik hat und aktiv musizieren will, für den ist die Big-Band-Klasse genau das Richtige. „Ihre Kinder brauchen keine musikalischen Vorkenntnisse“, so Stefan Pellmaier, der als Musiklehrer am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium die Big-Band-Klassen vor zwei Jahren ins Leben rief. Gerade angesichts der zunehmenden Digitalisierung komme den musischen Fächern wie Kunst, Sport und Musik eine immer wichtigere Bedeutung zu, so Pellmaier weiter. Für 45 Euro im Monat erhalten die Schüler ein selbst ausgewähltes Instrument, z.B. E-Gitarre, Schlagzeug oder Saxophon, inklusive Versicherung, Wartung und einer hochqualifizierten Ausbildung in Kleinstgruppen durch das Musikinstitut Neubert. Schon nach wenigen Wochen Unterricht könnten die Fünftklässler dann beim Weihnachtskonzert ihr Können unter Beweis stellen.

Wer für sein Kind eine Nachmittagsbetreuung benötigt, kann es am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium für die Offene Ganztagsschule anmelden. An bis zu vier Tagen in der Woche könnten die Kinder an der Schule betreut werden, erläuterten Klaudia Gröger, Mitarbeiterin in der Schulleitung, und Cornelia Krieger, Leiterin der Offenen Ganztagsschule. Der externe Partner ist dabei die Johanniter-Unfall-Hilfe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen können sich die Schülerinnen und Schüler noch in einer kurzen Freizeit sportlich oder auch anderweitig betätigen, bevor es an die Hausaufgaben geht. Mitarbeiterinnen der Ganztagsschule und Tutorinnen und Tutoren aus höheren Klassen unterstützen sie dabei. Anschließend bleibt immer noch Zeit für gemeinsames Spielen und vielfältige Projekte.

Aus der Elternschaft begrüßte der 1. Vorsitzende des Elternbeirats, Dr. Roland Stangl, die Anwesenden. Er stellte insbesondere die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Direktorat und Lehrkräfte heraus und lobte das große Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und der gesamten Schulgemeinschaft am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium. Er könne aus eigener Erfahrung sagen, dass die Kinder an dieser Schule gut aufgehoben seien.





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