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28.06.2008
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

„Wir Eltern sind verdammt stolz auf euch“

 

80 Abiturienten des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums erhalten ihre Reifezeugnisse

Sie haben es geschafft: 80 Abiturienten des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums haben am Freitag ihre Zeugnisse erhalten und freuen sich darüber sichtlich.

Der Unterstufenchor eröffnete zusammen mit der Bigband die Feier

Es muss nicht immer klassisch sein ...

... es geht auch traditionell

Die sechs besten Abiturienten (v.l.) Johanna Hobmaier, Mario Maier, Alexandra Wiesheu, Sandra Schreiber, Katharina Kraus und Julius Kempf wurden von Josef Rockermaier (r.) und Bürgermeisterin Anita Meinelt geehrt.

Moosburg.„Oh happy day“ – welch ein schöner Tag er doch war, dieser Freitag. Vor allem für die Abiturienten des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums, denn sie haben ihr Ziel erreicht. Bei der offiziellen Abiturfeier in der Mehrzweckhalle haben die 80 nun ehemaligen Schüler ihre Zeugnisse erhalten und somit die allgemeine Hochschulreife erlangt.

Wie es sich für so einen Tag gehört, eröffnete der Unterstufenchor die Veranstaltung mit eben jenem Lied „Oh happy day“. Begleitet wurden die jungen Sänger von der Bigband, geleitet von Stefan Pellmaier. Nachdem Schulleiterin Karolina Hellgartner alle Anwesenden begrüßt hatte, hielt Landrat Michael Schwaiger Rede Nummer zwei auf seiner „Gymnasium-Rallye“. Vier Gymnasien im Landkreis verabschiedeten gestern ihre Absolventen.

Schwaiger berichtete zunächst, dass er noch genau wisse, wie er sich damals in dieser Situation gefühlt habe. Erleichterung und ein bisschen Wehmut habe er verspürt, doch vor allem habe er seinem Vorvorgänger nicht zugehört, der seinerzeit am Rednerpult gestanden hatte. Man wird nicht erfahren, wie viele von den 80 vor ihm sitzenden Abiturienten seinen Worten aufmerksam gelauscht haben. Doch als der Landrat ihnen riet, sie sollten in den nächsten paar Monaten ihre „Freizeit genießen“, da waren die Ohren auf jeden Fall wieder auf Empfang gestellt.

Bürgermeisterin Anita Meinelt war diesmal in dreifacher Funktion vertreten. Schließlich ist sie neben Rathauschefin und Vizelandrätin auch Mutter. Tochter Daniela war unter den Abiturienten. Dementsprechend sprach sie aus, was die die anderen Mamas und Papas im Saal dachten: „Wir Eltern sind verdammt stolz auf euch.“

Schließlich sind ihre Kinder nun gereift, und zwar an einer „Schule mit großer Vielfalt“, wie Elternbeiratsvorsitzender Prof. Wilfried Huber es ausdrückte. Die vielen Aktivitäten und Veranstaltungen hätten die Absolventen geprägt, ihnen ein Gemeinschaftsgefühl gegeben. Er hoffe, so Huber, „dass Sie nicht nur den Schulabschluss gemacht haben, sondern zu jungen, verantwortungsbewussten Menschen herangereift sind“.

Welche Gemeinschaft diese K13 ist, zeigte der aufbrandende Applaus, als ihr Kollegstufensprecher Mario Maier zur Bühne schritt. Im September 1999 seien kleine Kinder in die 5. Klasse gekommen, die heute, 2008, „reifer, erwachsener und auch klüger“ geworden seien, sagte er und fügte an: „Zumindest die meisten von uns.“

In zwei Welten hätten sie, die Absolventen, in den letzten Jahren gelebt. Zum einen in der Welt der Bücher, zum anderen in einer Welt voller Menschen, die sie stets unterstützt hätten. Maier bedankte sich bei den Eltern, Lehrern, beim Hausmeisterehepaar. Vor allem galt sein Dank aber Kollegstufensekretärin Maria Kandlbinder und Kollegstufenbetreuer Anton Büchler. „Sie sind echt super“, sagte er zu Kandlbinder. Ohne Büchler sei es „nur halb so schön und halb so lustig“ gewesen. Und vergessen hat er natürlich nicht seine Mitschüler: „Jeder Einzelne von euch hat mich geprägt.“

Anton Büchler machte seinem Beruf – Mathelehrer – alle Ehre und jonglierte mit der Zahl „8“. 2008 sei das Jahr der Fußball-Europameisterschaft, der Olympischen Spiele und es sei „Ihr Abiturjahrgang“. Alle 80 Schüler hätten das Abitur geschafft. „Meine Hoch‚acht’ung!“

Mahnende Worte dagegen fand Karolina Hellgartner schließlich. „Ein Ticket in die Freiheit“ steht auf den T-Shirts der Ehemaligen geschrieben. Diese Freiheit sei aber auch „Verantwortung“, sowohl in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht als auch im Umgang mit der Umwelt. Sie sollten ihre Freiheit sowie ihr erlangtes Wissen dazu nutzen, spätere Aufgaben zu bewältigen.

Anschließend aber kam der große Moment. Die Schulleiterin durfte ihrem ersten Abiturjahrgang an dieser Schule, auf den sie „sehr stolz“ sei, die Zeugnisse verleihen. Jeder Einzelne der 80 Absolventen schritt nach vorne, begleitet von auf sie oder ihn zugeschnittene Musik. An der Wand waren Fotos des Jeweiligen zu sehen. Diesen Bildern nach zu urteilen, wollen viele später Pilot oder Flugbegleiter werden. Die nötige Reife dafür haben sie ja jetzt.

Nachdem die besten Absolventen und einige für besondere Leistungen ausgezeichnet worden waren (siehe dazu Bericht auf Seite 19), wurden die 80 Abiturienten mit einem Sektempfang in ihre Freiheit entlassen und konnten den schönen Tag weiterhin genießen.





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