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22.12.2018
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Besinnliche und immer schöne Momente

 

Das Weihnachtskonzert des Gymnasiums Moosburg im vollen Kastulusmünster

Fotos: Stephan Hager

Ein bisschen arg dunkel, ein bisschen zu wenig Publikumsnähe und ein bisschen zu lang, und trotzdem war es wie alle Jahre wieder: stimmungsvoll und stets aufs Neue schön. Das Weihnachtskonzert 2018 des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums im Kastulusmünster lieferte am Donnerstagabend Vertrautes und Neues und das zur späten Adventszeit passende Besinnliche.
Die Weihnachtslieder mögen sich ändern, die Abläufe hingegen sind weitgehend eingespielt. Vielleicht liegt es an dieser bewährten Mischung, dass das alljährliche Konzert des Gymnasiums dieses Mal noch mehr Zuhörer anzog denn je. Da wurden sogar Kirchenbänke herumgetragen, weil die regulären Plätze schnell belegt waren. Doch mit Beginn des Konzerts war es überraschend still, was nicht nur für die Zuhörer, sondern auch die jungen Musiker, Musikerinnen, Sänger und Sängerinnen spricht. Diese gaben ihr Bestes. Trotz erst dreimonatiger Erfahrung an den Instrumenten traute sich die Big-Band-Klasse 5 c den Auftakt mit einem noch verhaltenen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ zu. Ein hübsches „Weihnachtsmedley“ kam von der um ein Jahr erfahreneren Big-Band-Klasse 6 c. Der von Angelika Polland geleitete Unterstufenchor bot mit den eher zarten Stimmen Bewährtes wie „Es werd scho glei dumpa“ und seltener Gehörtes wie „Im Woid is so stad“. Anders, erwachsener und erfahrener hörte sich der Große Chor unter Leitung von Stefan Pellmaier an. Durch die größere Reife kamen auch die weiblichen und männlichen Stimmen gut zur Geltung, beispielsweise bei „Es ist ein Ros entsprungen“. Das Cross Over-Ensemble mit Leiter Tobias Rottmann bot zudem Deutsches und Englisches.
Von wunderschönem Klang erfüllt

Immer wieder eine gute Idee ist es, vor allem die kräftigeren, gut abstimmten Bläser von der Empore spielen zu lassen. Das entfaltete einen besonderen Charme. Auch die Gesangspassagen des Vocal-Ensembles bei „Still, still, still“ wirkten auf diese Weise sehr schön. Absoluter Höhepunkt ist und bleibt jedoch das finale „Adeste fideles“, bei dem alle mitwirkten und das Münster mit wunderschönem Klang erfüllt wurde. Mit Wortbeiträgen sorgte man für ein besinnliches Element. Die musikalischen Leiter sowie Schulleiterin Karolina Hellgartner lasen Geschichten und Gedichte vor und trugen manchen Gedanken zu Weihnachten bei. Rottmann hatte unter anderem die Geschichte „Der Eisklotzbaum“ von Andreas Düll dabei. Hier wird deutlich, dass es gerade heutzutage an Weihnachten nicht um schickes Angezogensein und vollgeschlagene Bäuche geht, sondern das gemeinsame Feiern und die Freude dabei. Polland erklärte, „wie Ochs und Esel an die Krippe kamen“ – nämlich durch Demut statt durch Eitelkeit. Eine Zeile aus einem Gedicht, das Pellmaier vorlas, blieb hängen: „Wer strahlt, kann Licht verbreiten auch in dunklen Zeiten.“ Schulleiterin Karolina Hellgartner fiel es zu, gute Weihnachtswünsche auszusprechen. Sie wünschte friedvolle und ruhige Weihnachten voller Liebe und mit der notwendigen kostbaren Zeit für Familie und Freunde. Nach dem folgenden, schon erwähnten „Adeste fideles“ gab es langen Beifall für ein erneut gelungenes Weihnachtskonzert mit vielen schönen Momenten.





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