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18.07.2018
  Von: Raphael Ehrmaier

Voller Erfolg des Spendenlaufes

 

Fotos: Felix Mittermeier und Stefan Hager

Am Mittwoch, 18. Juli 2018 veranstaltete das Projektseminar Sport unter der Leitung von Sportlehrerin Christine Warda einen Spendenlauf, bei dem die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse und die Viertklässler der Theresia-Gerhardinger-Grundschule voller Elan für einen guten Zweck, nämlich die Kinderhilfe Ruanda liefen. Diese Aktion wurde schon seit Anfang des Schuljahres vom P-Seminar geplant. Ein 16-köpfiges Team war dafür verantwortlich, sich um die Örtlichkeit, Sponsoren, Reihenfolge der Läufe und Verpflegung zu kümmern, um die Veranstaltung reibungsfrei durchführen zu können. Jeder mitwirkende Schüler des Seminars hatte seine spezielle Aufgabe, in die die meisten viel Herzblut steckten.

Schon am 20. Juni fand eine Infoveranstaltung zum Spendenlauf statt, bei der die Schüler, durch Jean-Pierre Niyonkuru, einen Repräsentanten des Vereins von Dr. Jahn informiert wurden, wie und wofür sie laufen. Er erzählte, wie die Lebensumstände in Ruanda sind, die durch Dr. Jahn und seine Organisation verbessert werden konnten.

Dr. Alfred Jahn war von 1983 bis 2002 Chefarzt der Kinderchirurgie am Kinderkrankenhaus in Landshut und behandelt seit 1997 Kinder aus Ruanda auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis. Außerdem setzte er sich seit seinem Umzug nach Ruanda 2002 für bedürftige Kinder ein, die durch den Genozid drei Jahre zuvor ihre Familien, ihren Platz zum Schlafen und noch viel mehr verloren haben. Einigen seiner Schutzbefohlenen wurde durch seine Hilfe sogar die Chance auf ein Leben in Deutschland gegeben.

Am Tag der Veranstaltung liefen bei Sonnenschein und einer leichten Brise je zwei Jahrgangsstufen, nach einem kurzen gemeinsamen Aufwärmen ihre Runden. Die Stimmung war sehr gut und ausgelassen, egal ob die Schüler liefen oder gingen. Für jede erlaufene Runde spendeten die Sponsoren, zum Beispiel Eltern oder Großeltern der Läufer, einen von ihnen im Voraus festgelegten Betrag.  Wenn die Kinder erschöpft waren, stärkten sie sich an einem von der Gruppe der Power-Peers betriebenen Stand, an dem sie sich Wassermelonen, Getränke, auch mit Magnesium versetztes Wasser, sowie Kuchen zur Stärkung abholen konnten.

Bereits am Mittwochnachmittag fand die Auszählung und Auswertung der Spendenzettel statt, und die erste Hochrechnung übertraf alle Erwartungen, da sich ein Betrag von ca. 10.000 Euro ergab. Auch konnten wir eine Statistik erstellen, um Schüler mit besonders guten sportlichen Leistungen zu ermitteln. Die meisten Runden schafften dabei Tizian Gruber und Manuel Heckner, beide aus der achten Jahrgangsstufe mit je 36 Runden und ein besonders ehrgeiziger Läufer der Oberstufe, Jakob Floß, mit 40 Runden (= 16km!). Allerdings hatten diese Schüler, weil sie „außertourlich“ liefen, auch mehr Zeit für diese erstaunlichen Leistungen.

Den höchsten Spendenbetrag erlief die Klasse 9c. Auch einige Lehrer und ehemalige Lehrer beteiligten sich am Lauf.

Am Sommerfest unseres Gymnasiums schließlich wurde den aus Landshut angereisten Vertretern der Organisation die Spendensumme symbolisch per Scheck überreicht. Allerdings wurde nur ein vorläufiger Betrag von 8000 € übergeben, da noch nicht alle Schüler ihre Spenden abgegeben hatten. Abgerundet wurde die Spendenübergabe am Sommerfest von einer kleinen musikalischen Einlage eines Gastes aus Ruanda.

Dafür, dass der Spendenlauf ein so großer Erfolg geworden ist, wollen wir uns bei allen Beteiligten bedanken.





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