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04.04.2018
  Von: Kilian Maier, Kilian Ziegltrum, David Schulze, Maxi Breuer

Bericht USA Internetseite

 

16 Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangstufe machten sich mit Frau Rabl und Frau Bach auf den Weg für den Schüleraustausch in die USA. In den nächsten drei Wochen begleiteten wir unsere Austauschpartner der Exeter Senior Higschool in verschiedene und abwechslungsreiche Unterrichtsfächer wie Drama, Fashion oder Psychologie. Zudem hielten wir englischsprachige Präsentationen um zum Beispiel unser Schulsystem oder die bayerische Kultur vorzustellen. Aber auch die europäische Flüchtlingspolitik und separatistische Strömungen innerhalb der EU (Brexit) wurden heftig mit den amerikanischen Lehrern und Schülern diskutiert.

In der ersten Woche fuhren wir in einer Exkursion zu den Amish nach Lancaster. Dort wurde uns in einem Museum gezeigt, wie die Amish leben und z.B. eine Schule dort aussieht: sie besteht aus nur einem Raum in dem Schülerinnen und Schüler aller Klassen gleichzeitig unterrichtet werden. Nach der 8. Klasse endet die Schullaufbahn.  

Außerdem besuchten wir das Pennsylvania German Cultural Heritage Center in Kutztown. Dort gibt es ein Freilichtmuseum mit einem Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert mit dazugehörigem Garten und Ställen, das das Leben einer typischen Familie von Pennsylvania Germans zeigt. So erfuhren wir einiges über die Traditionen und Gebräuche, die ihre deutschen Vorfahren in das neue Land mitgebracht hatten und die an die nächsten Generationen weitergegeben wurden. Manche von ihnen halten sich noch immer, wie z.B. bestimmte Gerichte. In einem alten Schulhaus, das auch auf dem Grundstück steht, lernten wir mehr über ihre Sprache Pennsylvania Dutch, die dem Bayerischen sehr ähnlich ist.

Am Tag darauf besuchte ein Teil von uns ein Fußballspiel der Philadelphia Union.

In der zweiten Woche wurde die Schule aufgrund des heftigen Schneefalls für zwei Tage geschlossen und wir verbrachten Zeit mit unseren Familien.

Der nächste größere Ausflug führte uns nach New York City. Wir fuhren mit einer Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, spazierten durch Manhattan und Chinatown. Im Tenement Museum bekamen wir verschiedene Führungen: Eine Gruppe erlebte den Alltag zweier Immigrantenfamilien nach. Sie besichtigte die restaurierten Wohnungen der deutsch-jüdischen Familie Gumpertz, die um den Börsenkrach 1873 dort lebte und der Familie Baldizzi aus Italien, die hier die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren überstand. Die andere Gruppe lernte während eines Spazierganges die Einflüsse der Einwanderer auf die dortige Gegend kennen. Sie begann als „Klein Deutschland“, beherbergte dann viele Iren und osteuropäische Juden und wird heutzutage hauptsächlich von Einwanderern aus der Dominikanischen Republik und Asien bewohnt. Das Highlight des Tages war die Aussicht vom Dach des Rockefeller Centers auf die Stadt. Im Anschluss daran sahen wir den Times Square bei Nacht. Dort hatten wir Zeit, uns die einzelnen Geschäfte genauer anzusehen.

Nach einem erholsamen Sonntag in den Gastfamilien machten wir uns wieder auf den Weg nach Washington DC., wobei amerikanische Politik und auch wieder die Vielfalt der amerikanischen Bevölkerung Thema waren.  Zu Beginn unserer Dreitagestour besichtigen wir die zahlreichen Gedenkstätten wie z.B. das Washington Memorial, Martin Luther King Memorial oder das Korean War Memorial. Des Weiteren sahen wir das Kapitol sowie das Weiße Haus. Am zweiten Tag besichtigten wir Mount Vernon, den Landsitz des ersten Präsidenten der USA, George Washington, der hier sehr wohl auch Sklaven hielt, und das National Museum of American History. Nach einem Besuch des Soldatenfriedhofs in Arlington blieb uns am letzten Tag noch ausreichend Zeit, auf eigene Faust einige der sehr schönen Museen zu besuchen.

Der Ausflug nach Philadelphia konnte wegen dem starken Schneefalls leider nicht stattfinden. So fand am Ostermontag „nur“ die traditionelle Farewell-Party statt, bei der wir den Amerikanern ein paar bayerische Traditionen beibrachten. Die Trennung von unseren Partnern und ihren Familien endete am nächsten Tag in einem tränenreichen Abschied.

Nach der angenehmen Heimreise geht noch ein großer Dank an das GAPP-Programm für die finanzielle Unterstützung sowie an unsere beiden Lehrerinnen Frau Bach und Frau Rabl.





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