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02.03.2018
  Von: Miriam Westphal, Q11

Wer war der Täter? Genetischer Fingerabdruck mittels PCR

 

Pluskurs „Begabtenförderung“: Exkursion ins DNA Besucherlabor im Deutschen Museum

Bei der ersten Exkursion in diesem Jahr im Rahmen des Pluskurses „Begabtenförderung“ durften die Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Rödl und Frau Hohe am Freitag, den 02. März 2018, ein kapselartiges Konstrukt, bei dem es sich um das DNA-Besucherlabor handelt, im Deutschen Museum besuchen.

Uns erwartete an diesem Nachmittag eine Kombination aus Biologie und Chemie, weshalb natürlich ein weißer Kittel nicht fehlen durfte. Bekleidet wie Chemieprofessoren höchstpersönlich, durften wir an den Versuchstischen Platz nehmen, auf denen eine Menge sehr skurril aussehender Geräte standen. Nach kurzer Einweisung machten wir uns in Kleingruppen ans Experimentieren: Die Aufgabe bestand darin, den Täter, der den Lord getötet hatte, mittels DNA-Proben zu finden. Tatverdächtige waren das Hausmädchen, der Poolboy, der Butler und der Gärtner. Immer wieder pipettierten wir verschiedene Flüssigkeiten zusammen, die auch die DNA unsrer Verdächtigen enthielten. Diese füllten wir möglichst präzise in ein selbst hergestelltes Gelee mit kleinen Täschchen ein, das sich in einem Wassergemisch befand. Dies wurde dann unter Strom gesetzt, wobei man beobachten konnte, wie die Flüssigkeiten anfingen, geradlinig zu wandern. Nach ungefähr einer Viertelstunde konnte man auf dem von uns angefärbten Gelee kleine Striche mithilfe von speziellem Licht erkennen. Die Flüssigkeit bei der die Streifenanordnung, d.h. die Anzahl und der Abstand der Striche in einer senkrechten Bahn, identisch mit der der Tatort-DNA-Flüssigkeit war, musste die DNA des Täters enthalten. Einstimmig kamen wir zu dem Ergebnis: Der Butler war der Mörder!

Nach ca. 4 Stunden Aufenthalt machten wir uns wieder auf die Rückreise nach Moosburg. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein wirklich sehr interessanter Nachmittag war, den alle – auch diejenigen, die keine Chemieliebhaber sind - als sehr bereichernd empfanden. Ein Dank geht an Frau Hohe und Frau Rödl, die diese Exkursion möglich gemacht haben.





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