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21.12.2017
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Ein Vorweihnachtstermin zum Durchatmen

 

Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums begeistert einmal mehr

Fotos: Stephan Hager

Kurz vor Weihnachten gibt es abseits von Zeitnot und Geschenkestress für jeden noch ein paar wenige Pflichttermine, die eher Kür als Pflicht sind. Momente, wo man durchatmen kann und doch den Atem anhält, weil sie einfach schön sind. Das Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums gehört für viele als einer der letzten Höhepunkte der Adventszeit dazu. So war auch an diesem Donnerstag das Kastulusmünster bis über den letzten Platz gefüllt und das keineswegs nur mit zu Recht stolzen Eltern.

Dies war das erste Konzert ohne den mittlerweile im Ruhestand befindlichen Hans Loibl, der bislang so souverän durch den Abend geführt hatte. Was war nun zu erwarten? Richtig, etwas Neues. Darauf setzte die Schulfamilie ganz bewusst, arrangierte sogar den Veranstaltungsablauf neu und brachte zudem zwei neue Gruppierungen mit dem Klezmer-Ensemble und der Big-Band-Klasse. Der Neustart tat dem Abend wirklich gut, ohne ihm damit das Charakteristische und von allen Geschätzte und Beliebte zu nehmen.

Neu war, dass nun fünf verschiedene Personen auftraten. Die Lehrerin Christiane Rabl, die im Elternbeirat engagierte Elke Setzensack, die Schülerin Miriam Hartl aus der 7c, die Reinigungskraft Heiderose Schindler und Schulleiterin Karolina Hellgartner berichteten von ihrem ganz persönlichen Weihnachtsfest. Meist ging es um das Feiern als Kind und dennoch auch um heute und um die Bedeutung von Weihnachten: um die eher liebevoll kleinen Geschenke und das große Geschenk des gemeinsamen Feierns. Natürlich gehören auch das Bauchkribbeln der Vorfreude dazu und die Erinnerungen, die bleiben. Im Mittelpunkt des Abends standen neben Weihnachtsgefühlen natürlich die Schüler. Diese hatten seit September geprobt und auf ihren Auftritt hingefiebert. Dass wie jedes Jahr nicht jeder Ton saß, war zu erwarten, und tat dem großen Ganzen wahrlich keinen Abbruch. Die ganz Jungen, die Mittleren und die Großen waren wie immer voll bei der Sache. Dabei sind es oft die Kleinen, die trotz der noch dünneren Stimmen mit ihrer sichtbaren Begeisterung den Funken überspringen lassen. Die Großen begeistern hingegen schon mit spürbarer Professionalität.

Gelungene Mischung

Wie immer bot das Konzert eine höchst gelungene Mischung aus Vertraut-Traditionellem zwischen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Jingle Bells“ und eher selten Gehörtem wie „Il est né, le divin enfant“. Mit Letzterem lieferte der Unterstufenchor eine höchst gelungene Überraschung. Auch Deutsches und Fremdsprachliches wurde geschickt und absolut hörenswert verbunden. Das Streicher-Ensemble setzte mit „Good King Wenceslas“ und „Round“ auf Ungewöhnliches, die Bläser mit Liedern wie „Es ist ein Ros entsprungen“ auf die Weihnachtsklassiker. Dass es zudem nun ein Klezmer-Ensemble gibt, ist gut, denn nicht nur die Melodien, sondern auch die Mitspieler können sich hören lassen. Noch unerfahren ist die neu gegründete Big-Band-Klasse, jedoch ebenso schon durchaus hörenswert. Der Große Chor lieferte am Donnerstag nicht zuletzt den großen Sound, der bei „A claire benediction“ schon fast ein kleines Klang-Musical bot.

Die musikalischen Leiter Stefan Pellmaier, Angelika Polland und Tobias Rottmann haben zusammen mit ihren Schülern einmal mehr ein rundum gelungenes Konzert zusammengestellt. Das ist längst nicht nur Geheimtipp unter den „Eingeweihten“. Es ist einfach der beste Start in die wahren Weihnachtstage. Dieses Mal gab es hinterher als weiteren Genuss noch Glühwein und Plätzchen im Pfarrhof..





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