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24.11.2017
  Von: Lena Schauer

Grundlagen Projektmanagement – Ein Einblick in die Praxis

 

Ob in der Schule, Arbeit oder Freizeit: Jeder hat sicherlich schon mal in einem Projekt mitgearbeitet oder sogar ein solches selbst geleitet und organisiert. Doch wie führt man ein Projekt eigentlich richtig professionell durch? Das erfuhren wir Mitglieder des Pluskurses „Begabtenförderung“ am 24.11.2017 in einer umfangreichen Einführung in die Grundlagen des Projektmanagements. Geleitet wurde das Nachmittagsseminar von Herrn Alexander Gottschalk und Frau Vivien Kiraly von der Munich Airport Academy.

Zu Beginn überlegten wir uns, welche Bedingungen eigentlich erfüllt sein müssen, um von einem Projekt sprechen zu können: Man braucht ein Team, ein Ziel, ein festgelegtes Budget und einen genauen Zeitrahmen. Außerdem muss das Projekt eine einmalige Aktion sein. Also sind beispielsweise Hausaufgaben oder Gartenarbeit kein Projekt – auch wenn uns diese Tätigkeiten manchmal wie ein solches erscheinen.

Dann wurde die Frage in den Raum geworfen, welche Aufgaben und Positionen es eigentlich innerhalb eines Projektes gibt. Neben den Projektmitarbeitern braucht man vor allem eine Person, die für die Organisation und die Kommunikation mit den Mitarbeitern zuständig ist: den Projektleiter. Ohne einen Auftraggeber würde ja kein Projekt stattfinden, weshalb dieser selbstverständlich auch vorhanden sein muss. Zu guter Letzt gibt es noch den Lenkungsausschuss, der für das Treffen von Entscheidungen verantwortlich ist. An dieser Stelle setzten wir uns ein wenig intensiver mit der Position des Projektleiters und den damit verbundenen Aufgaben auseinander, da der Projektleiter eine Art Schlüsselfigur ist und gewissermaßen zwischen den drei anderen Aufgabengebieten vermittelt. Dazu bekam jeder von uns eine Karte, auf der ein Beruf oder eine Charaktereigenschaft stand. Wir sollten nun entscheiden, ob ein Projektleiter die jeweilige Eigenschaft besitzen sollte oder ob das nicht unbedingt notwendig ist. Recht einstimmig konnten wir gemeinsam die einzelnen Karten richtig einordnen. So sollte ein Projektleiter zum Beispiel „Feuerwehrmann“ für Notfälle, „Kreativkopf“ und „Motivator“ sowie ein kleiner „Psychiater“ für persönliche Probleme seiner Mitarbeiter sein, da diese sich ja auch negativ auf die Arbeit am Projekt auswirken würden. Allerdings darf er oder sie sich auf gar keinen Fall als „Machthaber“ erweisen und auch ein „Genie“ oder ein „Zauberer“ ist für diese Position nicht notwendig, denn der Projektleiter hat ja seine Projektmitarbeiter, unter denen sich in der Regel viele Personen vom Fach befinden.

Als Nächstes durften wir Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und ein Mini-Projekt durchführen. Wir bekamen die Aufgabe, einen Turm zu bauen, wofür uns Budget, Zeitrahmen, Material, Anzahl der Mitarbeiter und einige Rahmenbedingungen vorgegeben worden waren. Nachdem wir zwei Projekt-Gruppen à ca. zehn Personen gebildet hatten, benötigte jede Gruppe zunächst einen Projektleiter, denn Lenkungsausschuss und Auftraggeber waren in unserem Fall Herr Gottschalk und Frau Kiraly. Dann klärten wir alle Risiken ab und betrieben eine Umfeldanalyse, beides entscheidende Aspekte für die Durchführung eines Projektes. Nun durften wir in den zwei Teams unser Projekt ausführen: in 18 Minuten einen Turm aus 20 Spaghetti, 60 cm Klebeband, 60 cm Schnur, einem Marshmallow, das sich am Ende an der Spitze des Turmes befinden musste, und einer Schere bauen. Der Turm soll mindestens 30 Sekunden frei stehen bleiben. Die Gruppe, die das schafft, würde gewinnen. Sollten alle zwei dieses Ziel erreichen, würde die Höhe des Turmes entscheiden. Jede Gruppe hatte einen tollen Einfall für die Konstruktion des Turmes, der sich jeweils komplett von der Idee des anderen Teams unterschied, doch am Ende stürzten beide Bauten schon nach wenigen Sekunden ein und so entschieden wir uns für einen Gleichstand. Zu guter Letzt muss ein Projekt auch noch abgeschlossen werden, wobei natürlich die Abschlussfeier am allerwichtigsten ist!

Nachdem wir nun umfangreich in das Fachgebiet des Projektmanagements eingeführt worden waren, bekamen wir noch einige Informationen über Möglichkeiten einer Ausbildung am Flughafen München, wie zum Beispiel das Duale Studium. Insgesamt war es ein sehr interessanter und aufschlussreicher Nachmittag, aus dem wir, glaube ich, alle sehr viel mitnehmen konnten, was uns vielleicht auch für unsere Schullaufbahn als äußerst hilfreich erweisen könnte.





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