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13.10.2017
  Von: Madeleine Pechinger, Klasse 10A

Exkursion zur Sonderausstellung ,,Charakterköpfe'' in der Glyptothek

 

Pluskurs „Begabtenförderung“

Von Homer und Sokrates über Alexander den Großen bis hin zu Caesar sind in der Ausstellung ,,Charakterköpfe'' in der Glyptothek München viele Büsten und Statuen von Römern und Griechen zu betrachten. Am Freitag, den 13. Oktober, machten sich Schüler der 9., 10. und 11. Klasse des Pluskurses „Begabtenförderung“ mit Frau Hohe und Frau Weiß nachmittags ab 14.00 Uhr auf den Weg, eben diese Ausstellung zu besuchen.

Erstmal ging es mit dem Zug Richtung Hauptbahnhof München, um von dort zu Fuß zur Glyptothek zu laufen. Dort angekommen begann sogleich die Führung durch Exponate der archaischen Zeit, dann zu Skulpturen des Hellenismus. Am Ende widmete sich die Führung einer Reise zurück zu den alten Römern.

In der archaischen Zeit hatten die Skulpturen immer dasselbe Standmotiv: linker Fuß nach vorne, die Arme eng am Körper, die Fäuste geschlossen, der Kopf frontal nach vorne gewendet, der Blick geradeaus. Im Gesicht fallen die leicht nach oben gezogenen Mundwinkel, das sogenannte archaische Lächeln, auf und scharf umrissene, vorquellende Augen durften auch nicht fehlen. Diese Statuen wurden Koren (Mädchen) oder Kuroi (Jünglinge) genannt. Da körperliche Schönheit für Griechen von hohem Wert war, wurden die Kuroi immer nackt und schön geformt dargestellt.

Im Gegensatz zur archaischen Zeit wurde im Hellenismus nicht mehr auf die Perfektion des Körpers geachtet, sondern es wurde auch Unvollkommenheit gezeigt. Die Bildhauer wandten sich der Individualität des Menschen zu. So zum Beispiel wurden auch Alte und Kranke aus Stein geformt. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass besonderer Wert auf Kleidung gelegt wurde. Klitzekleine Falten wurden akribisch genau ausgearbeitet, um das Kunstwerk noch lebendiger wirken zu lassen.

Von den Römern bekamen wir hauptsächlich Büsten zu sehen. Dank der Sonderausstellung ist ihnen ein ganzer Raum gewidmet. Jedes dieser Ausstellungsstücke verkörpert einen Römer mit einer jeweils ganz eigenen Geschichte. Das Augenmerk der Führung lag dabei auf den Herrschern des Römischen Reichs, also zum Beispiel Julius Caesar und den römischen Kaisern. Manches mag aus dem Geschichtsunterricht schon bekannt gewesen sein, aber trotzdem gab es immer wieder etwas Neues dazuzulernen.

Am Schluss mussten wir uns etwas beeilen, um die U-Bahn und dann unseren Zug am Hauptbahnhof zu erwischen. Am Bahnhof in Moosburg endete dann unser Ausflug auch schon wieder.

Rückblickend kann man sagen, dass der Besuch in der Glyptothek unser Wissen in Sachen römische Geschichte auf Vordermann gebracht hat, wir aber auch interessante kunstgeschichtliche Aspekte dazugelernt haben.





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