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21.07.2017
  Von: Verena Hundemer, Paul Eigenbrod

P-Seminar: Alpencross – Finale Wanderung

 

Am 17.07.2017 machten wir uns auf zu unserer großen Abschlusswanderung. Da wir uns alle während des Schuljahres bereits mit einigen kleineren Touren auf dieses große Finale vorbereitet hatten, waren wir bester Dinge, als es zu Beginn der Woche losging.

Tag 1:

Mit dem Heimgarten (1790m) als Ziel wurde bei schönstem Wetter in Ohlstadt gestartet und nachdem der erste Aufstieg erfolgreich hinter uns lag, machten wir auf der Heimgartenhütte Mittagspause. Als alle wieder gestärkt waren, ging es auf einer wunderschönen Gratwanderung mit grandioser Aussicht auf den Walchensee und ins Alpenvorland weiter zum Herzogstand (1731m) und von dort aus hinunter zum Walchensee.  

Hier überbrückten wir eine Stunde Wartezeit mit Entspannen und Abkühlen am See und stiegen dann in den Bus, der uns nach Kochel zum Gasthof Waltraud brachte. Leider gab es nach diesem ersten Tag schon einen krankheitsbedingten Ausfall und wir mussten uns am Bahnhof von einem Teamkollegen verabschieden, der die Rückreise antrat. Nach diesem langen und anstrengend Tag und einem lustigen Abendessen beim ortsansässigen Italiener, waren wir ziemlich geschafft und gingen bald ins Bett.

Tag 2:

Am nächsten Morgen starteten wir ausgeruht und durch ein leckeres Frühstück gut gestärkt in den neuen Tag. Nachdem wir Kochel hinter uns gelassen hatten, mussten wir erst mal einen langen und steilen Forstweg bezwingen, bevor wir auf die gewohnt schönen Wanderpfade der Alpen kamen. Doch der Anstieg lohnte sich, denn so konnten wir um die Mittagszeit herum unsere Brotzeit und eine Runde Spezi auf der Staffelalm (1320m) genießen. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir danach für ca. eine Stunde parallel zum Hang entlang Richtung Benediktenwand.

Am Nachmittag sahen wir uns unserem letzten Anstieg gegenüber. Diesen brachten wir allerdings in Rekordzeit hinter uns, denn unser teaminterne Wetterexperte rettete uns abermals, als er zusammen mit Herr Hoffmann eine Cumulonimbus (Gewitterwolke) entdeckte, die sich bedrohlich am Himmel auftürmte. Da niemand von uns mitten im Gebirge in ein Unwetter kommen wollte, waren wir ziemlich angespornt die letzte Etappe schnell zu bezwingen und erreichten die Tutzinger Hütte (1327m) somit bevor es anfing zu regnen.

Das Beziehen der Zimmer war schnell erledigt und so fanden sich nach und nach alle frisch geduscht zum Essen und dem danach folgenden gemeinsamen Hüttenabend ein. Dieser bestand aus der Eröffnung des „Schnauz-Turniers“, wofür sich unsere Gruppe in zwei Hälften teilte. Jeder versuchte möglichst viele Punkte zu erlangen und das Spiel förderte einige überraschende Ergebnisse zu Tage, doch da sich das Turnier über die komplette restliche Wanderung zog, konnte sich noch niemand in Sicherheit wiegen und es hatte noch jeder die Chance aufzuholen.

Tag 3:

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden manche von uns durch heftige Blitz- und Donnerschläge geweckt, doch als wir uns am Morgen des dritten Tages aufmachten, war es draußen trocken. Die geplante Route führte uns zunächst auf die Benediktenwand (1820m), von wo aus man weit ins Umland blicken konnte. Wir mussten dann allerdings eine einstündige Zwangspause in der dortigen Schutzhütte einlegen, da in der Nähe einige Gewitter und Regenschauer vorbeizogen, denen man nicht ausgesetzt sein wollte. Doch aus der sicheren Hütte war es sehr beeindruckend zu beobachten, wie sie über das Land zogen.

Als die Gefahr gebannt war, wanderten wir vorbei an den Achselköpfen zur Quengeralm, wo sich alle auf ein verspätetes Mittagessen freuten. Danach führten zwei weitere gesundheitsbedingte Ausfälle das Team zur Brauneckbahn, wo wir unsere beiden Mitstreiter verabschiedeten. Die letzte Wegstrecke legten wir guter Dinge zurück und wurden freundlich auf der Kotalm (1200m) empfangen. Da wir die einzigen Gäste waren, genossen wir die vollste Aufmerksamkeit der Wirte, was sich nicht zuletzt darin zeigte, dass extra für uns gegrillt und wir noch am späten Abend mit Kaiserschmarrn verwöhnt wurden. Die Fortsetzung des Turniers zog sich an diesem Abend bis spät in die Nacht hinein und auch im Bettenlager waren noch lange Gespräche zu hören, bis es um Mitternacht anfing zu regnen und auch die letzten unserer Truppe erschöpft einschliefen.

Tag 4:

Der folgende Tag begann sehr entspannt mit einer relativ kurzen Wegstrecke hinunter nach Wegscheid. Dort machten wir es uns an der Isar, an unserem eigenen kleinen Alpenstrand gemütlich und verbrachten drei schöne Stunden mit dem Warten auf den Bus, der uns nach Lenggries und dann weiter zur Engalm bringen sollte.

Die Fahrt fand in strömendem Regen statt und so entschieden wir uns, an der Engalm angekommen, noch etwas abzuwarten, bis der Regen nachließ. Die kurz darauffolgende  Regenpause wollten wir nutzen, um trocken zur Binsalm (1500m) zu gelangen, aber es fing bald schon wieder an zu  schütten, sodass auch unsere Regenklamotten zum Einsatz kamen.

An diesem letzten Abend wurde nochmal eine gewaltige Menge an Schnitzeln verdrückt und in gemütlicher und lustiger Runde Karten gespielt.

Tag 5:

Der letzte Tag der Wanderung war für alle nochmal ein gelungener Abschluss: Am Morgen marschierten wir gemeinsam zum Binssattel (1903m) hinauf, wo wir in der Morgensonne den Gämsen beim Klettern zusehen konnten. Als alle oben waren, beschlossen wir uns aus Zeitgründen aufzuteilen. Die Schnelleren wagten sich auf das Sonnjoch (2457m) und erklommen den Gipfel in kürzester Zeit. Der Rest der Truppe entschied sich für das Besteigen des Hahnenkampl (2080m) und beobachtete vom Gipfelkreuz aus die anderen auf deren Weg. Bevor es wieder an den Abstieg ging, wurden nochmal die letzten Fotos von uns als glückliche Bergsteiger gemacht und wir genossen die atemberauende Schlussaussicht auf das Karwendelgebirge.

Zurück auf der Binsalm vereinten wir uns wieder und wanderten am  frühen Nachmittag hinunter zur Bushaltestelle, von wo aus wir nach Lenggries und von dort aus mit dem Zug weiter nach Moosburg fuhren.

Diese Wanderung erlaubte ein kameradschaftliches Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern und war für alle Beteiligte eine gleichermaßen unvergessliche Erfahrung. Einige von uns äußerten auch schon bereits den Wunsch eine solche Tour nochmals zu starten und an dieser Stelle möchten wir uns anschließend bei allen Unterstützern bedanken, ohne die wir dieses großartige Erlebnis nicht verwirklichen hätten können: Copyprint Moosburg, Tankstelle Esso, Oralchirurg Dr. med. dent. W. Ferstl, Rotes Kreuz (Bereitschaft Moosburg), Alpenstrand, Vertriebsprofi Oliver Goßmann, Leki, Kroetenpaul, KRvFG Moosburg und der Elternbeirat.





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