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01.07.2017
  Von: René Spanier (Moosburger Zeitung)

Kein Fluch, sondern ein Segen für die Schule!

 

"Pirates of the CarABIan": Zeugnisse für den besten Jahrgang seit Einführung des G8

Fotos: Stephan Hager

Das diesjährige Moosburger Abiturmotto lautet „Pirates of the CarABIan“, angelehnt an die Filme „Pirates of the Caribbean“, auch „Fluch der Karibik“ genannt. Bei der Abiturfeier in der voll besetzten Stadthalle am Freitag betonte stellvertretender Schulleiter Hans Loibl allerdings: „Die Absolvia 2017 war kein Fluch, sondern ein Segen für die Schule.“ Oberstufenkoordinatorin Irene Schönauer hatte entsprechend stolz bekannt gegeben, dass alle 98 zur Prüfung angetretenen „Seeleute“ das Abiturziel erreicht hatten. Doch damit nicht genug. Konnte Schönauer doch auch noch verkünden: „Die Crew hat mit 2,11 den besten Notendurchschnitt seit der G 8-Einführung an unserer Schule erzielt.“

Die hohe Qualität der Absolvia 2017 wurde auch dadurch unterstrichen, dass die Abiturienten mit musikalischen Beiträgen die Feier selber gestalteten. Lieder zum Besten gaben Christian Lüttig, Daniel Seltier sowie der Gesamtchor der Abiturienten. Bürgermeisterin Anita Meinelt gratulierte im Namen der Stadt und zugleich für den Landkreis. Sie gab den Absolventen drei wichtige Ratschläge auf den Weg: „Erstens: Verändern Sie sich, entdecken Sie die Welt, ergreifen Sie Chancen und riskieren Sie Niederlagen. Zweitens: Seien Sie Sie selbst. Handeln Sie im Einklang mit ihrem Charakter. Drittens: Bekennen Sie Farbe und zeigen Sie Zivilcourage.“ Meinelt zitierte Albert Einstein: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem eins sein, ein Schaf.“ Dr. Maximilian Heckel gratulierte im Namen des Elternbeirates: „Liebe Abiturienten, ihr habt euer Ziel jetzt erreicht. Euch stehen nun alle Türen offen.“

Einen launigen Volltreffer mit ihrer Rede landeten die Jahrgangsstufensprecher Annika Bucksch, Elena Kohde, Robin Kretschmer und Christoph Rothe. Sie blickten abwechselnd auf die „Schiffsreise“ bis zum Abitur zurück. „Am Anfang wurden viele Schiffbrüchige des Grundschul-Dampfers in eine neue Crew aufgenommen. Bald merkten wir, dass auch viele über die Planke müssen. Wir schlugen uns jedes Jahr von Neuem durch gegen bissige Kapitäne, ältere Crew-Mitglieder und den Schiffsmief.“ Die Crew habe bestanden „aus denjenigen, die schon um 7 aus der Kajüte sind, aus denen, die nach einer rauschvollen Nacht auf Deck waren und aus denen, die sich wegen Wehwehchen abmeldeten“. Das Fazit des Quartetts lautete: Alle haben die Reise gut überstanden und gehen jetzt als Kapitäne von Bord. Die Jahrgangsstufensprecher hatten abschließend nicht vergessen, Schulleitung, Oberstufenkoordinatorin und weitere Helfer zu beschenken.

Ähnlich fiel die Rede vom „Ersten Offizier“, Oberstufenkoordinatorin Irene Schönauer, aus. Nicht alles sei leicht gewesen, dennoch seien die „Seeleute“ anständige junge Leute gewesen. Schwer gepunktet hätten sie mit ihren Leistungen. Denn sie erzielten den besten Notendurchschnitt (2,11) seit der Einführung des G 8 am Moosburger Gymnasium. Der Beste war Thomas Sixt (1,0) gefolgt von Britta Klinge, Anna Dirscherl, Nicole Collignon, Stefan Suvak und Marlene Heimbeck (alle 1,1). Gut in Form waren die „Seeleute“ laut Schönauer, wenn es um Feierlichkeiten auf Deck ging. Und die Besatzung des Schulschiffs war auch eine Crew mit Herz, was sie bei den grandiosen Spendenkonzerten für wohltätige Zwecke bewiesen hätten. Schönauer schloss mit: „Alles Gute! Leinen Los! Auf zu neuen Ufern!“

Schulleiterin Karolina Hellgartner hatte in ihrer Rede aufgezeigt, dass die Absolventen mit dem Abitur einen echten Schatz gehoben hatten. Sie hatte den Ratschlag parat, bei der Schatzsuche niemals Freunde und Familie zu vergessen. Die jungen Leute sollten ihre Freundschaften pflegen und immer wissen, wo ihre Heimat ist. Ansonsten stünde den jungen Leuten mit dem Reifezeugnis in der Tasche nun die Welt offen.

Apropos Reifezeugnis, dies hatten die Absolventen noch gar nicht in der Tasche. Also folgte als Höhepunkt die feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse. Die Schüler wurden auf ihrem Gang dorthin von fetziger Musik und lautstarkem Jubel ihrer Mitschüler bedacht. Im Rahmen der Feier wurden auch die Schulbesten geehrt.





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