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23.12.2016
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Süßer die Glocken nie klingen

 

Das traditionsreiche Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums

Fotos: Stephan Hager

Süßer die Glocken nie klingen und goldener das Kastulusmünster nie leuchtet als zur Weihnachtszeit und anlässlich des Weihnachtskonzerts des Karl-Rittervon-Frisch-Gymnasiums Moosburg. Vor wieder einmal übervollem Kirchensaal sangen und spielten sich die Schüler auch an diesem Mittwochabend in die Herzen ihrer treuen Zuhörerschaft. Das Weihnachtskonzert hat längst Tradition. Mit der stimmungsvollen Mischung aus bekannten und weniger bekannten Liedern und Stücken und schönen und manchmal auch nachdenklich machenden Texten weiß es stets aufs Neue zu überzeugen.

Keiner erwartet bei einem Schülerkonzert Professionalität. Nicht jede Note muss sitzen, und eine Stimme darf auch einmal wackeln. Doch das große Ganze zählt durchaus und das Gefühl, das man als Teil des Publikums empfindet und mit nach Hause nimmt. In Erinnerung bleiben von diesem Abend zahlreiche wunderschöne Musikimpressionen, Erinnerungen an die eigene Kindheit und Klänge, die etwas im Innersten angerührt haben. Hans Loibl, der als Sprecher und Vortragender durch den Abend führte, ließ dabei Themen wie Aleppo und den Berliner Anschlag nicht unangetastet. Unangenehm war das dennoch nicht, denn durch den Verweis machte der stellvertretende Schulleiter klar, dass man Weihnachten doch als Fest der Liebe feiern sollte. Warum? Weil an Weihnachten Jesus geboren wurde, der für Liebe steht und gegen Intoleranz und vieles Schlechte in der Welt. Überhaupt lohnte es sich, auf die Texte zu hören. Sie machten deutlich, um was es bei Weihnachten eigentlich geht, nämlich nicht um Kommerz, Kitsch und Trubel. Die Hoffnung auf Frieden hole uns jedes Jahr wieder ein, erklärte Loibl, und ein „Schimmer des Paradieses“ leuchte auf: „Die Adventszeit zeigt uns jedes Jahr wieder, was wir und die Welt sein könnten.“

Neben solchen Gedanken traten aber die Chöre und Musik-Ensembles keineswegs zurück. Das Tischharfen-Ensemble präsentierte dabei sogar selbst angefertigte Instrumente und leisere Klänge. Das Crossover-Ensemble bot oft Überraschendes und benützte dazu sogar eine Fahrradklingel und eine Hupe. Sehr gut eingespielt gaben sich die Bläser. Gerade die zarten Stimmen des Unterstufenchores bezauberten und wirkten kaum weniger souverän als der sich fast perfekt inszenierende Große Chor mit den älteren Schülerinnen und Schülern.

Damit lieferten alle Beteiligten mit den musikalischen Leitern Stefan Pellmaier, Angelika Polland und Tobias Rottmann wieder einmal eine lobenswerte Leistung ab, bei der zudem die stets stimmige Beleuchtung mit oft farbigem Licht erwähnt werden muss. So war der Altarraum mal in Pink- und Blautöne getaucht, mal in Orangerot.

Die Musikauswahl ließ keine Weihnachtswünsche offen und enthielt so Bewährtes wie „Oh Tannenbaum“, „Kommet ihr Hirten“ und „Es wird scho glei dumpa“. Daneben waren das „Salzburger Menuett, „The Syncopated Clock“ oder „Les anges dans nos campagnes“ und vieles mehr zu hören.

Das Konzert gab den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich und ihre Fähigkeiten im besonderen Glanz des weihnachtlichen Kastulusmünsters zu zeigen. Zu Recht sagte Schulleiterin Karolina Hellgartner nach dem begeisternden Konzert, für das es Standing Ovations vom Publikum gab: „Ich bin einfach stolz auf euch.“





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