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08.12.2016
  Von: Stephan Hager

Von Drachenreitern, Nerds, Zyklopen und einer denkbar knappen Entscheidung

 

Das Schulfinale des Vorlesewettbewerbs 2016/2017

Fotos: Stephan Hager

„Das Lesen ist von großem Wert, wenn man in der Welt vorankommen will, es ist die Quelle eines unbegrenzten Wissens und zutiefst ästhetische Erfahrung. Man kann beim Lesen viel lernen und es beflügelt die Fantasie, im Gegensatz zum passiven Betrachten von Filmen oder Bildern im Fernsehen oder am Computer. Und somit ist es auch in unserer modernen, digitalen Welt sehr wichtig.“ Mit diesem Zitat des bekannten Psychologen Bruno Bettelheims und weiteren Worten zur Bedeutung des Lesens begrüßte Anja Hauck, die diesjährige Organisatorin des Vorlesewettbewerbs, die acht Erst- und Zweitplatzierten der jeweiligen Klassenentscheide sowie die Jury, bestehend aus Gaby Kellner von Barbaras Bücherstube, Michaela Elfinger vom Elternbeirat, dem Vorjahressieger Thomas Tschögl sowie den Deutsch-Fachbetreuern Sandra Rödl und Bernhard Huber und last but not least der Schulleiterin Karolina Hellgartner. Zuvor hatte Jérȏme Le Bris aus der Klasse 6b die stimmungsvolle Veranstaltung in der Lesebücherei des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums mit einem vorweihnachtlichen Klavierstück eröffnet.

Anja Hauck betonte in ihrer Einführung, dass es beim Vorlesewettbewerb nicht nur darum gehe, möglichst fehlerfrei zu lesen. Vielmehr stünden Ausdruck und individueller Vortrag der einzelnen Vorleserinnen und Vorleser im Mittelpunkt und wie gut sie ihren jeweiligen Textauszug und das dazugehörige Buch dem Publikum vorstellen könnten. Gerade die erste Runde mit der Präsentation des eigenen Lieblingstexts sei dafür gut geeignet.  

Den Anfang hierbei machte Emilie Bous aus der Klasse 6d, gefolgt von Tobias Hartl aus der Klasse 6c, Emma Plötz, Klasse 6b und schließlich Simon Knabel aus der Klasse 6a. Die gewählten Lektüren der Schülerinnen und Schüler deckten dabei ein recht breites Spektrum an Literatur ab: Vom humorvollen Comicroman der Gegenwart (Manfred Theisen: Nerd forever – Im Würgegriff der Schule) bis hin zum spannenden Fantasyroman voller antiker Mythologie (Rick Riordan: Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen) war alles vertreten und den Vorleserinnen und Vorlesern gelangen dabei sehr eindrucksvolle Vorträge.

Die Zeit für die Jury, erst einmal die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler wirken zu lassen, überbrückten Musiklehrer Tobias Rottmann und die Mädchen der Klasse 8d mit einer gelungenen Chorversion von Michael Jacksons modernem Klassiker „Billie Jean“, danach stellte die Organisatorin Anja Hauck das Procedere der zweiten Runde sowie den zu lesenden Fremdtext vor: Die vier Finalisten mussten nun jeweils eine kurze Stelle aus Cornelia Funkes neuem Roman „Drachenreiter – Die Feder eines Greifs“ vorlesen. Anschließend beriet die Jury über das Ergebnis und kam zu dem Schluss, dass es noch ein finales Vorlesen um Platz 1 geben müsse, da Emma Plötz und Simon Knabel nach dem ersten Durchgang exakt auf dieselbe Punktzahl gekommen waren. Einen solchen Vorgang hatte es bisher noch nicht an unserer Schule gegeben, wie Fachbetreuerin Sandra Rödl überrascht feststellte.  Dieses „Finale im Finale“ entschied letztlich Simon Knabel für sich, doch Sandra Rödl betonte bei der abschließenden Urkunden- und Preisverleihung, dass im Grunde alle vier Finalisten Sieger seien, Simon Knabel nun die Schule aber im anstehenden Bezirksfinale vertreten dürfe.





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