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19.02.2009
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Eine wichtige Entscheidung

 

KRvFG informiert über Übertrittsbedingungen

Moosburg. Für Eltern von Grundschülern der vierten Klasse steht demnächst eine wichtige Weichenstellung zur Entscheidung an: An welche Schule soll das Kind in der Jahrgangsstufe fünf gehen? Am Dienstagabend gab es in der Aula des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums eine gut besuchte Informationsveranstaltung, bei der Fakten und Daten präsentiert und das Schulprofil vorgestellt wurden. Schulen können informieren, die Entscheidung müssen aber die Eltern in Zusammenarbeit mit dem Kind treffen.

Gut 100 Besucher hatten sich eingefunden. Der vom Kultusministerium gewünschte höhere Anteil an Interessenten mit Migrationshintergrund schien sich – wenn man eine grobe IEnschätzung nach Optik und Spezifika der Kopfbekleidung zugrunde legt – noch nicht durchgeschlagen zu haben. Er lag bei vielleicht fünf bis zehn Prozent und damit deutlich unter dem Anteil von Viertklässlern mit Migrationshintergrund.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Karolina Hellgartner ging Beratungslehrerin Rothraud Grottenthaler auf die Eigenschaften ein, die Kinder mitbringen sollten, wenn der Besuch eines Gymnasiums erfolgreich sein soll: Neben entsprechenden Grundschulleistungen müssen eine adäquate Arbeitshaltung, Sorgalt bei der Hausaufgabenerledigung, selbstständiges Arbeiten, Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Ausgeglichenheit und Kontaktfreudigkeit vorhanden sein. Hinzu kommt zum einen eine hohe Frustrationstoleranz: Wer aus der Grundschule ins Gymnasium übertritt und zuvor allenfalls die Note drei hatte, muss lernen, dass eine „4“ ausreichend bedeutet und auch von einer noch schlechteren Note nicht demotiviert werden. Zusätzlich seien stabile häusliche Verhältnisse für den Lernerfolg wichtig – viele Lehrer hätten die Erfahrung gemacht, dass Schulleistungen dramatisch absinken, wenn daheim der Haussegen schief hängt.

Schulpsychologe Roland Kirschner ergänzte Grottenthalers Vortrag mit zwei Hinweisen: Zum einen solle man Kinder für gezeigte Anstrengungen und nicht nur für erzielte Resultate loben. Zum anderen seien Kinder keine berufsmäßigen Schüler und benötigten auch freie Zeit zum Spielen oder Lesen.

Unterstufenbetreuerin Irene Schönauer und die Tutoren aus der zehnten Klasse Laura Mistlberger und Stephan Lüdeck zeigten anschließend auf, wie die „Neuen“ in die Schulfamilie integriert werden. Dazu gehören neben Hilfestellungen beim Eingewöhnen an die neue Schule auch die schönen Seiten des Schullebens von Ausflügen bis zu Halloween-Partys. Daneben wird der Übergang durch eine Verzahnung von Grundschule und Gymnasium erleichtert: Gegenseitige Hospitationen gehören hierzu ebenso wie eine Grundschullehrerin, die die fünften Klassen parallel zum gymnasialen Deutschlehrer betreut.

Hellgartner fasste abschließend die Ausbildungsrichtungen des Gymnasiums zusammen und erläuterte anhand der Stundentafel deren Schwerpunkte. Erfreulich für Fünftklässler: Der Nachmittagsunterricht ist als Pflichtveranstaltung in dieser Jahrgangsstufe passé. Allerdings gebe es ein reichhaltiges Programm an Wahlkursen, die die speziellen Neigungen der Schüler förderten.

 

 





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