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27.09.2016
  Von: Stephan Hager

„Smart mobil“ oder „Smombie“?

 

Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen

Fotos: Stephan Hager

Die Medienpädagogin des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums, Ines Schmidt, hatte sich vorgenommen, in ihrem Vortrag „Smart mobil oder Smombie?“ am 27. September 2016 interessierte Eltern darüber zu informieren, wie sie ihre Kinder noch besser dabei unterstützen können, ihr Smartphone, das „‘digitale Schweizer Taschenmesser‘, so zu beherrschen, dass es nicht sie beherrscht.“

Los ging’s im voll besetzten Mehrzweckraum nach einer herzlichen Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Johann Loibl aber zunächst mit einem Test der Medienkompetenz der Eltern: Sie durften – mit ausdrücklicher Erlaubnis der Referentin – einen digitalen Begrüßungstext, der als QR-Code an die Leinwand projiziert wurde, mittels des eigenen Smartphones entschlüsseln. Und der äußerst informative Vortrag blieb interaktiv. Nachdem die studierte  Medienpädagogin die unzähligen Möglichkeiten heutiger Smartphones aufgezeigt hatte, kam sie im Hauptteil ihres Vortrags darauf zu sprechen, was ein Smartphone mit uns und den Kindern macht und welche Gefahren und Probleme damit verbunden sein können. Dazu stellte sie neben neuesten Statistiken auch die interaktive Website Kahoot! vor, auf der dann die fasziniert-begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer quasi „live“ und auf der Beamer-Projektion nachvollziehbar online eine Evaluation zum Thema „Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen“ durchführen konnten.

„Mobiles Internet, Soziale Netzwerke und Messenger-Dienste sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken“, so Ines Schmidt, denn immer mehr Kinder nutzten bereits seit spätestens der 4. Klasse WhatsApp, Snapchat, Instagram und andere Anwendungen (Pokémon Go usw.) – mit z.T. weitreichenden Konsequenzen. Technisch seien die meisten fit, allerdings fehle ihnen oft noch das rechtliche und soziale Know-How, um diese Dienste sicher, sinnvoll und gewinnbringend zu verwenden. Auch bezüglich des richtigen Umgangs mit dem Smartphone in der Schule seien etliche noch nicht firm. Es gelte, die Sensibilität der Kinder und Jugendlichen wie auch die der Eltern in Bezug auf den verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und den damit verknüpften Sozialen Apps zu stärken, um Probleme wie Datenschutzverletzungen, Cyber-Mobbing oder Suchtgefahr erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Genau um diese Problematik kümmern sich auch die Medienscouts am KRvFG, eine u.a. durch professionelle externe Referenten ausgebildete Wahlkurs-Gruppe, vornehmlich aus Schülern höherer Jahrgangsstufen, die Schülerinnen und Schüler der Grund-, Unter- und Mittelstufe in den verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet einweisen und die Ines Schmidt am Ende ihres Vortrags vorstellte.

Nach einer abschließenden Zusammenfassung der Ratschläge und Tipps für die Eltern beantwortete die Referentin dann noch Fragen der geneigten Zuhörerschaft. 





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