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25.06.2016
  Von: Karin Alt (Moosburger Zeitung)

Glückwünsche für die Himmelsstürmer

 

Abiturfeier des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums in der höllisch warmen Stadthalle

Fotos: Stephan Hager

„Alle 103 haben bestanden. Durch die in der Breite überwiegend guten Leistungen hat Ihr Jahrgang mit 2,20 einen ausgezeichneten Gesamtdurchschnitt erreicht“, freute sich Schulleiterin Karolina Hellgartner bei der Abiturfeier des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums am Freitag in der Stadthalle. Dazu gab es viele Glückwünsche von allen Seiten. „Das nenn ich mal einen Einstieg!“ sagte Studiendirektor Hans Loibl zum rhythmischen musikalischen Auftakt durch die Sambagruppe unter der Leitung von Stefan Pellmaier anerkennend. Er begrüßte die Ehrengäste und dankte insbesondere Bürgermeisterin Anita Meinelt fürs Überlassen der „warmen Halle“. Deren schlagfertige Replik: „Des hamma extra so warm gmacht, weil die Abiturienten das gewohnt sind, nachdem sie in den vergangenen Wochen über ihren Prüfungen geschwitzt haben.“ Wieder ernst, gratulierte sie der Absolvia, die gefordert und gefördert worden sei und die zurecht stolz auf die Leistung sein könne. Sie appellierte an die Abiturienten: „Verändern Sie sich. Entdecken Sie die Welt, riskieren Sie auch mal Niederlagen. Widerstehen Sie dem Ruf nach bedingungsloser Flexibilität und vergessen Sie nicht ihre Wurzeln. Bekennen Sie Farbe und grenzen Sie sich ab von denen, die sich raushalten.“ Sie untermauerte den Ruf nach Zivilcourage mit einem Einstein-Zitat: Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, müsse man vor allem eines sein: Schaf. Landrat Josef Hauner sprach von einem besonderen Tag, von einer ersten wichtigen abgeschlossenen Etappe. Abitur und Studium seien heute kein Freifahrtschein mehr für Aufstieg und Karriere, zielte er auf lebenslanges Lernen. Und auch der Landrat rief zu gesellschaftlichem Engagement auf: „Gerade in Zeiten von Pegida und offen ausgelebtem Fremdenhass braucht es eine Zivilgesellschaft, die die Werte von Humanität aufrecht erhält.“ Die jungen Leute sollten sich angesichts des Brexit auch für eine gute Zukunft der EU engagieren, forderte Josef Hauner, „denn die ist das größte Friedensprojekt in der deutschen Geschichte“. „Entscheidungen brauchen Zeit, Bildung braucht Zeit“, postulierte Elternbeiratsvorsitzender Dr. Maximilian Heckel. Wer sich diese Zeit nehme, der werde quasi automatisch den richtigen Weg im Leben gehen. Auch wenn heute Berufe nur noch selten fürs ganze Leben ergriffen werden, so sei mit dem Abitur doch der erste wichtige Schritt in eine gute Zukunft getan. Passend zum diesjährigen Absolvia-Motto „ABIn den Himmel“ traten die Jahrgangsstufensprecher Elena Sagerer und Anna Bauer als Engerl auf die Bühne, um an die Höhen der vergangenen acht Jahre zu erinnern, die natürlich allein dem himmlischen Beistand geschuldet seien. Nur dank dem Himmel sei aus den Absolvia 2016 „die Vollendung der Schöpfung in Perfektion“ geworden, rühmte das Engerl bis es des Teufels (Tobias Eder) ansichtig wurde. Der freute sich, es trotz des mächtigen Brandschutzes in die Schule geschafft und schon auch seinen Beitrag geleistet zu haben. Es gab viel Applaus für den gelungenen Auftritt der drei, die neben so manchem Seitenhieb auf die Lehrer auch Worte des Dankes an alle Beteiligten richteten. Schulleiterin Karolina Hellgartner sprach von einem schönen Moment im Alltag einer Schulleiterin, denn auch sie sei stolz auf die erbrachten Leistungen. Zudem habe „gerade dieser Jahrgang“ viel Positives an der Schule bewirkt, habe das Schulleben aktiv mitgetragen. Die Oberstudiendirektorin dankte den Lehrern und fand es gut, dass sich die Abiturienten auch bei ihren Eltern bedankt haben. Die nämlich hätten ihnen einen guten Start ins Leben ermöglicht, indem sie ihre Kinder „auf dem Weg zum höchsten Schulabschluss, den dieses Land zu bieten hat“, unterstützten. Das Abitur habe „Sie mit allen Fähigkeiten und Flügeln ausgestattet, Ihren Weg in die Zukunft nach Ihren Wünschen zu gestalten“, spielte die Schulleiterin auf das himmlische Motto an. Für eine glückliche Zukunft gebe es kein Patentrezept, aber ein paar Orientierungshilfen: „Haben Sie Freude am Lernen. Erfreuen Sie sich auch an kleinen Glücksmomenten. Bauen Sie sich Ihr Leben immer wieder neu auf. Suchen Sie sich wahre Freunde.“ Und sie wünschte den Abiturienten, „dass Sie bei Ihrem 40-jährigen Abiturtreffen 2056 von einem glücklichen und zufriedenen Leben erzählen können“. Oberstufenkoordinator Karl Rausch sprach von einem „auf den ersten Blick ganz normalen Jahrgang“ und orientierte sich am Leitfaden von Himmel und Hölle. Da kamen „die leidigen Absenzen“ ebenso zur Sprache wie die „Fegefeuer“ Seminararbeit oder die „bis zum Schluss gepflegte Ahnungslosigkeit hinsichtlich der Bestimmungen der Q-Stufe“. Rausch erinnerte aber auch an eine höllisch heiße Studienfahrt nach Rom und eine himmlische Prüfungsphase im letzten Halbjahr. Horror habe so mancher Prüfling vor dem Matheabitur gehabt – zu Unrecht, denn „im Nachhinein war es gerade das Fach Mathematik, das so manchem Wackelkandidaten über die kritischen Punktehürden hinweghalf“. Die sehr gute Vorbereitung durch die Lehrer führe sogar dazu, „dass das KRvFG bei den Ergebnissen in Mathematik wahrscheinlich deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen wird“. Zum Schluss dankte auch Rausch allen und freute sich, dass die Männer Terrain zurückgewonnen haben: Sie haben diesmal nicht nur einen Anteil von 50 Prozent der Besten erreicht, sondern stellen auch die drei Jahrgangsbesten. Weitere fünf Schüler/innen erreichten einen Schnitt von 1,3 bzw. 1,4, weitere 23 einen Schnitt zwischen 1,5 und 1,9. Dann war der große Augenblick gekommen, die Zeugnisse wurden überreicht, die Besten ausgezeichnet und Preise für besondere Leistungen verliehen (Bericht folgt). Den Schlussakkord setzten die Himmelsstürmer in Begleitung der Schulband selber mit dem Abisong „Acht lange Jahre“.





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