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25.02.2016
  Von: Anna Schabram, Nadine Hofrichter (9d)

Fahrt in die KZ-Gedenkstätte nach Dachau

 

Fotos: Sandra Rödl

Am 25.02.2016 fuhren die 9. Klassen des Karl-Ritter von Frisch Gymnasiums im Rahmen des Geschichtsunterrichts in die Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau. Vorort wurden die Klassen in einzelne Gruppen aufgeteilt und jeder Gruppe ein Rundgangbegleiter zugewiesen. Nach den Erläuterungen der grundlegenden Informationen über die Gedenkstätte und das Leben in den Jahren des Nationalsozialismus, gelangten die Schüler an das Haupttor, an dem früher das Schild „Arbeit macht frei“ hing, welches wegen eines Diebstahls heute nicht mehr im Original zu sehen ist. Durch diesen Spruch, der in den Konzentrationslagern der „Hitlerzeiten“ sehr geläufig war, wurden den Häftlingen die in den Farben rot für politische Gegner, grün für Kriminelle, blau für Immigranten, lila für die Zeugen Jehovas (die den Hitlergruß verweigerten), rosa für Homosexuelle und schwarz für Asoziale gekennzeichnet wurden, letzte Hoffnungen auf ein Leben nach den Qualen in den Lagern geboten. Nach der Führung durch das Museum, in dem sich  unter anderem früher die Duschen für die Neuankömmlinge im Konzentrationslager befanden, wurden die Klassen in den Bunker geleitet, in dem sie erste Einblicke in die sehr kleinen Zellen der Inhaftierten gewannen. Dort befanden sich auch die Stehzellen, die etwa 1-2cm² groß waren. In den Zellen wurden einzelne Häftlinge zur Strafe wochen- bis monatelang eingesperrt, oftmals im Dunkeln und ohne ausreichende Nahrung. Die Gefangenen waren in besonderer Weise Folter und Misshandlungen durch die SS- Beamten ausgesetzt. Eine unbekannte Zahl von Häftlingen wurde im Bunker ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Daraufhin besichtigten die Schüler die Baracken, in denen die Inhaftierten des KZ´s sozusagen „wohnten“. Diese mussten sich mit bis zu 6 Personen ein Bett teilen und in der Kälte schlafen. Hinzuzufügen ist, dass die Häftlinge, sobald nicht mehr ausreichend Platz für alle Neuankömmlinge war, selbstständig neue Baracken bauen mussten. Unter den extremen Zuständen, ohne ausreichende Nahrung, körperliche Überanstrengung und ausbrechenden Krankheiten, wie z.B. Typhus, ließen pro Tag 150 Menschen ihr Leben. Zuletzt konnten die Schüler sich einen Eindruck des Krematoriums, in dem sich 4 Verbrennungsöfen zur Verbrennung der Verstorbenen befanden, verschaffen. Neben dem Krematorium wurde nach der Befreiung des Konzentrationslagers eine Statue aufgestellt, an dem der Spruch „Den Toten zur Ehr, den Lebenden zur Mahnung“ eingraviert war. Dies ehrt heute noch die Menschen, die in dem Umerziehungslager ihr Leben lassen mussten, und warnt die zukünftige Menschheit vor Taten, die früher begangen wurden.





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