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21.12.2015
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Stimmungsvoller Musikgenuss

 

Der Charme des großen Ganzen überwältigt beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums

Fotos: Stephan Hager

„Alle Jahre wieder ...“ lautete unterschwellig das Motto des Weihnachtskonzerts des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums – aber im besten Sinne der Worte. Auch in diesem Jahr war das Konzert am Montagabend eine wunderbare Einstimmung auf das bevorstehende Fest. Das Kastulusmünster war vollgefüllt, „fast ein bisschen überfüllt“, wie Schulleiterin Karolina Hellgartner zuletzt doch auch mit Stolz feststellte. Wer aber konnte sich dem Zauber der jungen Sänger und Musiker schon entziehen?

Etwas Anspannung war vor dem großen Auftritt spürbar. Das Plaudern in den kleinen Grüppchen war nicht ganz so locker, während sich die Bläser bereits einstimmten. Der stellvertretende Schulleiter, Hans Loibl, trat noch einen Schritt zurück, um das Ganze zu beobachten, bevor auch er an seinen Platz musste. Dann ging es mit „Alle Jahre wieder“ los.

Eine besondere Stimmung verbreiteten „Galliarde“ und „Pavane“ aus „Le roi s’amuse“, denn die Stücke wurden vom Orchester auf der Empore gespielt. Es folgten der Unterstufenchor mit „Kum ba yah!“, die Bläser mit „Macht hoch die Tür“ und der Große Chor mit „Es wird scho glei dumpa“.

Loibl erzählte von Weihnachten und von der Geschichte des Davidsohns – ein Konzept, das der treue Besucher bereits aus den früheren Jahren kennt. Seine Zeilen entführten in die Weihnachtsnacht und ließen einen immer wieder über den tieferen Sinn von Weihnachten nachdenken. Später berichtete er vom „Stern der Verheißung“, der in der dunklen Zeit des Winters und im ab und zu aufreißenden Nachthimmel zu sehen ist.

„Kommet ihr Hirten“ und „Vom Himmel hoch“ sind Weihnachtsklassiker, die bei einem solchen Konzert zu erwarten sind, Joseph Haydns „Menuett“ aus der Sinfonie Nr. 63, Karl Jenkins „Adiemus“ oder John Rutters „A clare benediction“ nicht. Die Auswahl der nicht immer nur reinen Weihnachtslieder bestach einmal mehr. Manchmal waren zwar schräge Töne zu hören, meistens nicht. Der Charme des großen Ganzen überwältigte hier und da einfach, sei es beim harmonischen „Infant holy“ des Großen Chors oder dem bezaubernden und selten gehörten „Entre le boeuf et l’âne gris“ des Unterstufenchors mit seiner schönen Mehrstimmigkeit und Instrumentierung. Ausdrucksvoll kam auch die Bläserinterpretation von „Maria durch ein Dornwald ging“. „The Lord of the dance“ konnte ebenfalls begeistern, und zwar nicht nur mit den hohen Mädchen- und tieferen Jungenstimmen, was hier besonders gut zur Geltung kam, sondern mit einem Solo und einer Temposteigerung zum Ende des Songs. „Es ist ein Ros entsprungen“ nutzte Loibl, um mit dem „wunderbaren Bild für Hoffnung“ seine Wünsche für die kommenden Weihnachtstage auszudrücken: Freude, Gesundheit, Zufriedenheit, aber auch Geduld und Nachsicht für die Schulkinder und Glück für die Schüler, auf dass der Lehrer sich einmal zu ihren Gunsten in der Notengebung verrechnen möge. Hellgartner fügte noch eigene Worte hinzu. „Mit Stolz und Freude“ würde sie hier stehen, weil die Schüler eine so gelungene weihnachtliche Einstimmung geboten hätten. Dem folgten nicht nur eigene Wünsche, sondern ebenso der Dank an alle Beteiligten, darunter die musikalischen Leiter Angelika Polland, Tobias Rottmann und Stefan Pellmaier. Hinzugefügt wurde noch, dass zwei ehemalige Schüler, Magdalena Cimander und Richard Gilch, die mittlerweile Musik auf Lehramt studieren, die Leitung bei den ersten beiden Orchesterstücken innehatten.

Mit dem hervorragenden Abschluss „Adeste fideles“ verdienten sich alle Mitwirkenden den großen Applaus des Publikums. Dass die Zuhörer Jahr für Jahr in größerer Zahl kommen, ist deshalb berechtigt und verdient. Das findet auch Karolina Hellgartner toll. Sie sagt dazu: „Das ist eigentlich das schönste Kompliment.“





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