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17.07.2015
  Von: Karl Rausch

Abschlussfahrt nach Prag

 

Gruppenfoto nach der Bootsfahrt

Auf der Moldau

Teilgruppe in Jugendstilpassage

Vor dem Kafka-Museum

Teilgruppe im Innenhof des Hradschin

Raubtierfütterung im Zoo

auf dem Jüdischen Friedhof

60 Schüler und Schülerinnen, begleitet von Frau Schönauer, Frau Meinhardt, Herrn Homfeld und Herrn Rausch, starteten am Sonntag um 9 Uhr vom Bahnhof Moosburg aus in die „Goldene Stadt“ Prag. Die beiden Hotels in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs waren bereits um 17 Uhr bezogen, so dass noch ausreichend Zeit für eine erste Erkundung der Innenstadt blieb. Das Programm der nächsten Tage bot einen Mix aus Pflichtveranstaltungen und Wahlpflichtterminen, ließ aber auch genügend Raum für die individuelle Entdeckung der Stadt.

Führungen durch die Altstadt, auf den Hradschin, ins ehemalige Judenviertel und an die Schauplätze des „Prager Frühlings“ und der „Samtenen Revolution“, deckten alle Sehenswürdigkeiten ab, die man beim ersten Pragbesuch einfach gesehen haben muss, wie Karlsbrücke, Wenzelsplatz, Altstädter Ring, Jüdischer Friedhof, Pulverturm usw.

Im Rahmen des Wahlpflichtprogramms wandelten schließlich einige Unentwegte auf den Spuren Kafkas vorbei an seinem Geburtshaus hinüber auf die Kleinseite in das ihm gewidmete Museum, das nicht nur düster und verwinkelt wie die Romanwelt des Dichters gestaltet war, sondern auch bei der Beschriftung kafkaeskes Erstaunen hervorrief. Die Originale waren natürlich auf Deutsch verfasst, die Erklärungen aber nur in Tschechisch und Englisch gehalten. Wer selbst aktiv werden wollte, verbrachte zwei Stunden beim Tretbootfahren mit Herrn Homfeld und Frau Schönauer auf der Moldau. Alternativ konnte man mit Frau Meinhardt und Herrn Rausch im ehemaligen Messegebäude Werke der Klassischen Moderne bewundern. Am Dienstag, inzwischen etwas ermüdet vom ewigen Pflastertreten in der Innenstadt, fuhr die ganze Gruppe hinaus in den Zoologischen Garten der Stadt, der nach dem verheerenden Hochwasser 2002 ganz neu mit viel Grün und weitläufigen Gehegen angelegt wurde.

Wesentlich zur guten Stimmung trug das Wetter bei. Von Montag bis Mittwoch hatten wir, unterbrochen von wenigen nur ganz kurzen Schauern, meist angenehme Temperaturen um die 25°C. Erst am Donnerstag kamen wir dann in die „heiße Endphase“ unserer Bildungsreise. Bei Kaiserwetter schipperten wir am Abend zwei Stunden lang über die Moldau und ließen es uns bei einem üppigen Büffet gut gehen. Frau Helena Ganická, die für uns den Großteil der Führungen organisiert hatte, begleitete uns informierte uns ausführlich über die Sehenswürdigkeiten am Flussufer, wie z. B. das „Tanzende Haus“ oder die Festung Vyshehrad.

Den letzten Abend verbrachten Schüler und Lehrkörper noch in Kneipen rund um den Pulverturm.

Weil wir schon vorher von der Reisegruppe aus der „Ewigen Stadt“ gehört hatten, dass sie unter tropischen Temperaturen leiden würden, wollten wir am Rückreisetag auch noch etwas Romfeeling genießen. Behilflich war uns dabei die Vogtlandbahn mit ihrem nicht klimatisierten Zug. In den Abteilen stand die Luft bei gefühlten 50°C. Weil wir über eine halbe Stunde Verspätung hatten, hätten wir zudem den Anschlusszug in Landshut nicht mehr erreicht. Umso glücklicher waren wir, als die Durchsage kam, dass der ALX an diesem Tag auf unsere Bitte hin ausnahmsweise auch einmal in Moosburg halte. Gegen 19.30 Uhr am Freitag wir dann schließlich wieder zu Hause.

Fazit der Studienfahrt: Prag ist preisgünstig und sehenswert, allerdings im Juli auch sehr überlaufen. Die Schüler haben es den Lehrern nicht allzu schwer gemacht. Außer einem verlorenen Personalausweis, kleinerer Blessuren und 100€, die betrügerischen Geldwechslern in die Hände fielen, hatten wir keine nennenswerten Verluste zu beklagen.





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