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17.07.2015
  Von: Paula Lerchbaumer, Klasse 10e

Berlinfahrt 10. Klassen

 

Wie jedes Jahr hatten auch heuer die zehnten Klassen fünf Tage lang die Möglichkeit, Deutschlands größte Metropole zu erkunden und neben den obligatorischen politischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten auch das typische Berliner Lebensgefühl sowie die Leute kennenzulernen (welche sich im allgemeinen als sehr freundlich und hilfsbereit erwiesen, mal abgesehen von denen, die uns bei der Stadtrallye in die völlig falsche Richtung schickten), nicht zu vergessen das U- und S-Bahnsystem, in dem wir geschätzte 60 Prozent der Zeit verbrachten.

Erstmal war natürlich die neunstündige Busfahrt in subtropischen Temperaturen zu überstehen, die durch die regelmäßigen Pausen und die allgemeine gute Stimmung im Bus aber entspannt verlief und mit Kartenspielen und der Frage, wie der Satz „Alkoholkonsum ist nicht erwünscht“ eigentlich zu verstehen sei, einigermaßen herumgebracht wurde. Für die Besichtigung unserer Hotelzimmer blieb allerdings erstmal keine Zeit, um rechtzeitig zum ersten Programmpunkt, einem Luftschutzbunker zu erscheinen. Die allgemeine Verstimmtheit durch das etwas hektische Ausladen des Gepäcks wurde durch die hochinteressante Führung durch den Berliner Untergrund wieder wettgemacht. Nachdem alle Kleingruppen wieder ans Tageslicht gefunden hatten, ging es für eine Weile zurück zum Hotel, bevor nahezu die ganze Gruppe bei einsetzender Dunkelheit zum freiwilligen ersten Spaziergang zum Brandenburger Tor aufbrach, selbiges besichtigte und von allen Seiten fotografierte und anschließend noch einen Abstecher zum Holocaust-Mahnmal machte.

Nach dem nach allgemeiner Auffassung viel zu frühen Frühstück ging es am nächsten Morgen los zur Stadtbesichtigung, wobei eine der beiden Gruppen die oben erwähnte Stadtrallye bewältigen musste. Sobald wir alle halbwegs wieder beisammen hatten, besichtigten wir Kreuzberg und die East Side Gallery. Abends standen als Aktivitäten das Musical „Hinterm Horizont“ sowie Schwarzlicht- und 3D-Minigolf zur Auswahl. Der dritte Tag begann mit einem Vortrag im Bundestag und einem Treffen mit dem Abgeordneten Erich Irlstorfer. Leider konnte die Kuppel aber nicht besucht werden, da die gerade gereinigt wurde. Eine der Gruppen hetzte daraufhin spontan zur Aufzeichnung von „The Voice of Germany“, wohin wir eingeladen worden waren, um die Tribüne zu füllen. Dafür wurde die Fahrradtour entlang der Mauer auf den Abend verschoben, die vor allem wegen Führer Dave bei einer der Kleingruppen ein voller Erfolg war. Der vierte Tag konnte nach der Besichtigung einer Ausstellung im Deutschen Dom in Kleingruppen selbst gestaltet werden. Am Nachmittag machten wir noch eine Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, wobei uns unser Guide, der selbst Insasse war, überaus lebhaft die damaligen Verhältnisse schilderte.   

Als letzte Aktivität standen am fünften Tag verschieden Museen auf dem Programm. Zur Auswahl standen das Pergamonmuseum, das Neue Museum und das Deutsche Historische Museum. Nach der endgültig letzten U-Bahnfahrt ging es wieder auf die Heimreise, wobei die Gruppe graduell alle Phasen von Tiefschlaf bis Schlager grölen durchlief, bevor wir nach fünf ereignisreichen Tagen wieder zuhause ankamen.





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