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17.04.2009
  Von: Moosburger Zeitung

Ein beeindruckendes Hörerlebnis

 

Schüler wirken bei Konzert im Rahmen der Städtepartnerschaft in Bry mit

Schüler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums musizierten bei den Konzerten im Rahmen der Städtepartnerschaften

Fotos: W. Fleischmann / H. Loibl

Moosburg/Bry.„Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis.“ Mit diesen Worten kommentierten die jungen Chorsänger und Instrumentalisten die beiden Konzerte, die vor zwei Wochen in Bry und im Nachbarort Nogent gemeinsam mit Mitgliedern der Violinschule aus Bry gegeben wurden.

Wie verbindend die Sprache der Musik ist, wurde am Beispiel der „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod auf eindrucksvolle Weise vorgeführt. Schüler des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums und des Münchner Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums hatten dieses Werk einstudiert. Unter der Leitung von Zoltan Ambros eroberten sie zusammen mit den Mitgliedern der Violinschule aus Bry nicht nur die Herzen der französischen Konzertbesucher, sie hinterließen auch einen sehr nachhaltigen Eindruck.

Etwa 150 meist jugendliche Mitwirkende waren mit Bussen nach Bry gereist, um dieses musikalische Projekt zu verwirklichen. Bereits vor drei Jahren entstanden auf Anregung und Vermittlung des Partnerschaftsreferenten Erwin Weber die ersten Kontakte zwischen diesen Schulchören und der Violinschule in Bry. Der damalige Schulleiter des Moosburger Gymnasiums und heutige Schulleiter des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums, Wolfgang Hansjakob, und die Leiterin der Violinschule, Odila Martiné, waren vom nachhaltigen Erfolg der Aufführung des Mozartrequiems 2006 so angetan, dass man sich über die Verwirklichung eines Nachfolgeprojektes sehr schnell einig war.

Allerdings bedurfte es einer logistischen Meisterleistung, diese große Zahl von Gästen bei Privatpersonen unterzubringen. Nach Lösung aller organisatorischen Aufgaben, nach etwa sechsmonatiger Probenphase in der jeweiligen Schule und einigen kurzen, aber dennoch sehr intensiven Verständigungsproben der deutschen Musiker zusammen mit den französischen Streichern, fand das erste Konzert im Nachbarort Nogent und das zweite am Abend darauf in Bry statt.

Das gesamte Konzertprogramm bestand neben der Messe von Gounod noch aus Werken für reine Streicherbesetzung, die von den Mitgliedern der Violinschule gut einstudiert waren. Unter der Leitung ihres musikalischen Chefs, Pascal Oddon, wurden sehr beherzt und teilweise in furiosem Tempo das „Konzert in A-Dur“ von Vivaldi, der zweite Satz aus dem berühmten Doppelkonzert in a-Moll für zwei Violinen von Bach und die Sinfonie Nr. 7 von Mendelssohn-Bartholdy zur Aufführung gebracht.

Das Hörerlebnis der Gounod-Messe selbst wurde einerseits vom Klang des wohl größten Chores, der in diesen Kirchen je aufgetreten sein mag, im Wechsel mit den drei Solisten geprägt. Die Solisten, Angela Schwaiger (Sopran), Wolfgang Hansjakob (Tenor) und Hans Walther (Bass), waren stimmlich sehr gut disponiert, ihre Klangfarben mischten sich bestens. Auch deren Klangvolumen zeigte sich als Gegenpart zu einem so großen Chor und der umfangreichen Orchesterbesetzung problemlos gewachsen. Für eine zusätzliche Fülle neuer Klangfarben sorgte bei der Wiedergabe der Messe der Einsatz der mitgereisten Holz- und Blechbläser.

Das Ergebnis der Probenarbeit und der Einsatz so vieler Musiker führten zu einem Klangerlebnis, das sich bei Leibe nicht mit dem eines „Schulkonzertes“ vergleichen lässt. Mit nicht enden wollendem Applaus und stehenden Ovationen honorierten die Konzertbesucher dieses klanggewaltige Ereignis.

Auch die Moosburger können sich auf den Genuss dieses musikalischen Erlebnisses freuen. Am Samstag, 2. Mai, um 20 Uhr wird das gleiche Programm im Kastulusmünster aufgeführt.

Der Kartenvorverkauf findet vom 20. bis 30. April über das Sekretariat des Moosburger Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums statt.

 





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