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24.12.2014
  Von: Laura Schindler (Moosburger Zeitung)

Von adventlichen Klängen verzaubert

 

Weihnachtskonzert des Gymnasiums im voll besetzten Kastulusmünster

Fotos: Stephan Hager

„Eine besinnliche Stunde zum Abschalten und dem bewussten Erleben der Stille und der Ankunft“ wurde zahlreichen Besuchern am Montagabend beim Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch Gymnasiums geboten.

Wieder einmal gelang es den engagierten Chören, Solisten und Instrumentalgruppen, das voll besetzte Kastulusmünster in eine zauberhafte, weihnachtliche und friedliche Stimmung zu tauchen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Stefan Pellmaier, den Leiter des Großen Chors und der Bläsergruppe, wurde das Konzert durch das allseits bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“ eröffnet, wobei auch die Zuschauer aufgefordert wurden, mitzusingen, sodass gleich zu Beginn eine warme, gemeinschaftliche Stimmung erzeugt wurde.

Anschließend führte der stellvertretende Schulleiter Hans Loibl mit kurzen Weihnachtsgeschichten und Gedichten durch den Abend. Umrahmt wurde das Konzert dieses Jahr vom P-Seminar „South Africa“, welchem die Hälfte der Spenden für das Projekt, zwei Kinderheime in Südafrika zu unterstützen, zufließen werden. Loibl lud die Zuschauer ein, das weihnachtliche Licht in ihre Herzen tragen zu lassen und „abzuschalten“, damit Weihnachten das werden könne, „was wir als Kinder so tief empfunden haben“.

Es folgte eine breitgefächerte Mischung an Musikstücken, bei denen abwechselnd das Orchester unter der Leitung von Tobias Rottmann und der Unterstufenchor, geleitet von Angelika Polland, sowie der Große Chor und die Bläsergruppe musizierten. Die Musikauswahl reichte von deutschen und amerikanischen Klassikern wie „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ und „Little Drummer Boy“ bis zu dem beschwingten afrikanischen Song „Siyahamba“, der den Großen Chor durch das Klatschen und das gleichzeitige Wippen einem Gospelchor ähneln ließ.

Besonders gut gelungen waren das vom Orchester interpretierte „Prélude“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens, ein Wechselspiel von Geigen und Orgel, bei dem man „abschalten“ und die Gedanken schweifen lassen konnte, so wie „Away in a manger“, mit dem der Große Chor überzeugte.

Die zarten Töne des Unterstufenchors bei „Leise rieselt der Schnee“ erzeugten bei so Manchem auch Gänsehaut. Sehr berührend waren außerdem die engelsgleichen Töne der drei Solistinnen Magdalena Cimander, Julia Bayer sowie Veronika Ertl beim Wechselspiel von „Maria durch den Dornwald ging“ mit den Bläsern. Ein englisches Gedicht über Weihnachten in Südafrika, vorgetragen von Magdalena Riedl, und der afrikanische Song „Siyahamba“ bildeten den afrikanischen Rahmen, der dieses Jahr durch das Mitwirken am Konzert des P-Seminars „South Africa“ gegeben war. Loibl wies darauf hin, „dass wir uns für das wahre Wesen der Weihnacht öffnen sollten, um Licht an Orte zu bringen, wo Dunkelheit durch Hunger und Krieg herrscht“. Im „Brief an das Christkind“ hieß es: „Der Mensch gewordene Gott erfüllt nicht einfach Wünsche wie ein Verkäufer in einem Spielwarengeschäft. Er mutet uns Kreativität zu, lässt uns die Möglichkeit, Dinge nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Auch den Frieden gibt es vorerst nur als Bausatz.“

Abschließend bedankte sich noch Direktorin Karolina Hellgartner im Namen der gesamten Schulfamilie bei den Musizierenden und Mitwirkenden und wünschte allen frohe, gesegnete Weihnachten, bevor alle zusammen noch einmal zum großen Finale mit „Adeste fidele“ ansetzten.

„Dieses Jahr war vor allem das erstmalige Spiel mit dem Raum, dadurch dass das Orchester oben, Bläser und Chor aber unten positioniert waren, besonders“, betonte Musikpädagoge Stefan Pellmaier, der das Konzert leitete: „Außerdem hatten wir dieses Mal auch sehr viele Männer im Großen Chor.“ Es ist den Beteiligten gänzlich gelungen, eine einzigartige, vorweihnachtliche Stimmung beim Publikum hervorzurufen. Die Besucher genossen das Konzert in vollen Zügen und belohnten die Beteiligten schließlich mit einem verdienten Applaus und großzügigen Spenden.





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