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01.05.2009
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Streicherwerkstatt mit sattem Sound

 

Violinschüler von Angelika Polland musizierten in der Gymnasiums-Aula

Streicher aller Altersstufen

Hänsel und Gretel erlebten in der Aula des Gymnasiums gefährliche Abenteuer (Fotos: fi)

Moosburg.„Aus der Streicherwerkstatt“ klang es am frühen Mittwochabend in der gut besuchten Aula des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums. Schülerinnen und Schüler von Angelika Polland führten einer langen Tradition folgend vor, was sie im Rahmen des Wahlfachs Violine gelernt hatten. Anschließend gab es Szenisches – es ging zusammen mit zwei armen Kindern in einen dunklen Wald zu einer bösen Hexe.

Der Violinunterricht am Gymnasium ist ein gelungenes Beispiel dafür, was man neudeutsch als „PPP“ abkürzt. Eltern und Schule teilen sich im Rahmen des „Private Public Partnership“ die Kosten für den Unterricht. Das ermöglicht eine gewisse quantitative Substanz an Steichernachwuchs, wie er alleinig staatsfinanziert nur am musischen Gymnasium möglich ist.

Dieser konnte in toto bei der Bearbeitung von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ bestaunt werden. Die dank ihrer eingängigen Melodien überaus populäre Oper – sie steht in den Spielplänen deutscher Opernhäuser regelmäßig zwischen der „Zauberflöte“ und dem „Freischütz“ auf Platz zwei – erklang in der Version von Georges Sanev. Rund 20 Geiger sorgten zusammen mit dem Klavier, dem Cello und dem Schlagwerk für einen satten Streichorchestersound, der sich dynamisch differenziert und mit einer zielgerichtet eingesetzten Variabilität der Stricharten zu entwickeln vermochte. Die Klasse 6d hatte im Kunstunterricht liebevoll ein Bühnenbild inklusive einem Hinweis an einem Baum, wo es zum Klo geht, gestaltet. Daniel und Julia Derer, Lena Appl, Ronja Mack, Barbara Hämmerl und Rosa-Larissa Neubert übernahmen die Sprechrollen. Zusammen mit dem musikalisch engagierten Dirigat von Angelika Polland erlebte man ein erfrischendes Stück Musiktheater.

Zuvor stellten mit Martina Huber, Verena Manhart, Matthais Kempf, Verena Neumayr und Johannes Ehrmaier fünf Solisten der Streicherwerkstatt bekannte Violinstücke von Boccherini über Vivaldi bis Dvorak vor. Mit Benedikt Celler, Isabel Diewald und Benedict Gruber konnte man Begleiter ebenfalls aus den Reihen der Gymnasiasten für diese Aufgabe gewinnen.

Eröffnet hatte die Soirée Verena Pietsch mit Kreislers virtuosem e-Moll-Präludium samt Allegro. Damit wurde einem Gast die Ehre zuteil, den Abend zu eröffnen. Sie revanchierte sich dafür mit einer überzeugenden Interpretation und erhielt am Ende ebenso wie alle anderen Musiker eine Rose aus der hand eines jungen Kavaliers.

 





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