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28.06.2014
  Von: Tobias Nagler (Moosburger Zeitung)

Schulschiff mit Abi im Gepäck verlassen

 

89 Absolventen des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums erhalten ihre Reifezeugnisse

Fotos: Stephan Hager

Acht Jahre lang, und manche auch ein paar harte Winter länger, haben sie drauf hingearbeitet, gestern Nachmittag war es dann so weit: 89 frischgebackene Absolventen des Karl-Ritter-von-F risch-Gymnasiums durften im Rahmen einer Feierstunde in der Schäfflerhalle ihre begehrten Abiturzeugnisse entgegennehmen – und mächtig stolz auf sich sein.

Denn mit einem Notendurchschnitt von 2, 16 ist der aktuelle Jahrgang am Moosburger Gymnasium nicht nur der beste seit der Einführung des G8. Nein, auch im Vergleich mit den anderen Gymnasien des Landkreises fuhren die Dreirosenstädter den Spitzenwert ein. Kein Wunder, gab’ s doch gleich dreimal die Traumnote 1, 0 sowie zum ersten Mal 34 Schüler, die mit ihrem Ergebnis zwischen 1, 2 und 1, 9 liegen.

Doch egal ob 1, 0 oder 3, 3 – vom Lernen dürften die jungen Erwachsenen zunächst genug haben, wie auch Robert Scholz anmerkte: „Das Wort Lernen werden Sie nicht mehr hören können. “ Der stellvertretende Landrat gab den Absolventen neben den besten Wünschen noch ein Zitat von Henry Ford mit auf den Weg: „Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. “

Bürgermeisterin Anita Meinelt hatte sogar drei Wünsche parat: „Haben Sie den Mut, sich immer wieder Veränderungen auszusetzen. Seien Sie Sie selbst. Und bekennen Sie Farbe, zeigen Sie Zivilcourage. “

Die drei Jahrgangsstufensprecher Lisa Günther, Sophie Held und Lukas Pregler unterstrichen in ihrer Rede einerseits die schönen Momente („Einigen hat es so gut gefallen, dass sie es gleich zweimal gemacht haben“), sparten aber auch nicht mit Kritik am neuen System mit dem länderübergreifenden Abitur und den Übungsklausuren: „Das war nicht schön, es gab viel mehr Klausuren als sonst. “

Oberstufenkoordinator Karl Rausch ließ in einer recht launigen Rede die vergangenen beiden Jahre Revue passieren. Aus einem normalen 11. Schuljahr mit all seinen alltäglichen Tücken und Problemen wie den Absenzen („Mir war schon angst und bange um die Gesundheit unserer Schüler. Bauchschmerzen, Übelkeit oder auch Verschlafen waren die absoluten Renner“) sei durch die schnelle Einführung des länderübergreifenden Abiturs und den Übungsklausuren ein besonderes 12. Schuljahr geworden. „Die Freude über diese Neuerung, im Volksmund schon LÜÜKL genannt, hielt sich bei allen in Grenzen. “ Auch Rausch warf schließlich einen kurzen Blick auf die aktuelle bildungspolitische Diskussion: „Die LÜÜKL-Episode hat sicher auch mit dazu beigetragen, dass die Kritiker des G8 aktuell mächtig Oberwasser haben. “

Mit einer großen Reise auf einem Schiff verglich Schulleiterin Karolina Hellgartner die Zeit am Gymnasium. „Das Schiff war mal ein Kreuzfahrtschiff, mal ein Vergnügungsdampfer und die erste Zeit ein Schulschiff. “ Nicht immer hätten die Winde die Schüler stetig vorangetrieben, „nein, immer wieder war auch mal schlechtes Wetter, und sie mussten gegen den Wind ankreuzen“. Mit dem gestrigen Tage sei das Schiff nun zum Traumschiff mutiert. „Sie dürfen heute mit dem Abizeugnis im Gepäck das Schiff verlassen. “

Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Veranstaltung von der Big Band unter Leitung von Tobias Rottmann sowie weiteren Einlagen mit dem Cello und der Gitarre.





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