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02.06.2014
  Von: Niko Firnkees (Moosburger Zeitung)

Vom „Cup Song“ bis Telemann

 

Streicherwerkstatt und Unterstufenchor des KRvF-Gymnasiums präsentierten sich

Fotos: Stephan Hager

Alljährlich präsentiert sich im späten Frühjahr die Streicherwerkstatt des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums. Am frühen Montagabend war es in der gut besuchten Aula der Schule erneut so weit: Neun junge Musikerinnen an der Violine präsentierten einzeln und im Ensemble das, was sie im Laufe des bisherigen Schuljahres erarbeitet hatten.

Schülerinnen? Richtig, denn das Spielen der Violine scheint sich gendermäßig in eine Richtung zu verlagern. Das mag verschiedene Ursachen haben. Zum einen bieten Gymnasien heute mehr Blasinstrumente und eine Bigband an, was dem einen oder anderen Schüler als „cooler“ erscheinen mag. Zum anderen erfordert das Violinlernen in der Anfangsphase viel Geduld und eine gewisse Frustrationstoleranz – beides ist erfahrungsgemäß nicht die Kernkompetenz von Jungen.

Wenn dann die ersten, zähen Zeiten vorbei sind, bieten sich dem Violinisten zahlreiche Möglichkeiten, sich erfolgreich solistisch und im Ensemble zu präsentieren. Davon kündeten die jungen Spielerinnen am Montagabend. Sie konnten dabei mit viel Engagement, Motivation und technischer Disziplin ein buntes Programm bieten, das von barocken Sonatinen über Romantiker bis zu Ragtime-Bearbeitungen von Scott Joplin und Filmmusiktiteln reichte. Auch beim gemeinsamen Musizieren kam Spielfreude auf, Phrasen wurden herausgearbeitet, die Dynamik geriet erfreulich lebendig.

14 Sängerinnen der Unterstufe präsentierten anschließend einen „Cup Song“, bei dem sie bunte Trinkbecher aus Kunststoff als Schlaginstrumente einsetzten. Überwiegend Mädchen setzten anschließend das Programm mit Nummern aus dem Popmusikbereich fort. Von „Memory“ über „America“ bis zu Gospel-Arrangements reichte hierbei das Spektrum. Die ebenfalls von Angelika Polland trainierte Formation bewies ein erfreulich hohes Maß an Klangkultur und sauberer Intonation und begeisterte das Publikum mit Freude am Gestalten.

Einen wichtigen Part hatte Christoph Bichlmeier als Begleiter am Piano inne. Er musizierte bombensicher und hielt stets Blickkontakt mit der Dirigentin. Dirigierte Tempo- und Lautstärkenänderungen nahm er dann präzise auf. Jeweils nach dem Ende ihres Vortrags bekamen alle Mitwirkenden eine Rose überreicht.





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