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01.06.2009
  Von: Robert Stangl (Moosburger Zeitung)

Ein Deutsch-LK als Jurymitglied

 

Deutsch-Leistungskurs der K12 beteiligte sich an der Jury des Literaturwettbewerbs

Vielfältige Textformen schwer vergleichbar

Verleger Valentin Reitmajer suchte talentierte Schriftsteller aus den Landkreisen Freising und Erding. Der Literaturwettbewerb “MeinLandkreis: Meine Heimat? ­ Meine Heimat!" sollte einer für junge Autoren werden. Deshalb hatte Ute Holinski bei der Aufstellung der von ihr geleiteten Jury die Idee, den Leistungskurs Deutsch der diesjährigen K12 am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium mit ins Boot zu holen. “Mir war wichtig, dass auch junge Leser ihre Meinung abgeben", so Holinski. Schließlich sollten die teilnehmenden Autoren zwischen 17 und 30 Jahren alt sein. Ende März bekamen die Schüler der K12 die elf eingesendeten Werke, bestehend aus Geschichten und Gedichten. Der Kurs wurde in Vierer- und Fünfergruppen aufgeteilt, die jeweils alle Texte lasen und bewerteten. Bis zu zehn Punkte durften pro Arbeit vergeben werden. Schließlich wurden die Bewertungen der einzelnen Gruppen zusammengefasst und daraus ergab sich die durchschnittliche Gesamtpunktzahl für die jeweiligen Autoren. Diese wiederum war eine der sieben Jurystimmen. Neben den Vertretern des Leistungskurses Deutsch, Nicole Blabst und Markus Schmid, saßen Frederike George (Bibliothekarin der Stadtbibliothek Freising), Dr. Christian Grimm (FH-Professor), Peter Heim (Journalist und Schriftsteller), Hartwig Sattelmair (Kulturbeauftragter des Landkreises Erding) sowie Vroni Vogel-Knirsch (Germanistin und Journalistin) im Entscheidungsgremium. Die Grundidee des Wettbewerbs sei gewesen, zum Thema “Heimat" ein Werk zu erstellen, das als Buch erscheinen könne, betonte Holinski. Da jedoch die meisten Beiträge eher kurz waren, entschied die Jury gemeinsam, dass der Gewinner ein Buch nach seiner Wahl veröffentlichen darf. Siegerin Bianca Spanier war bei den meisten Juroren an erster Stelle, auch in der Endabrechnung beim Leistungskurs des Gymnasiums. Auch wenn nicht all ihre Werke so gut ankamen. “Die Kurzgeschichte war sehr schön, die Gedichte haben mir nicht ganz so gut gefallen", urteilte beispielsweise Markus Schmid. Das Vergleichen der Texte fiel den Gymnasiasten ein wenig schwer, was aber vor allem an der Vielfalt der Formen lag. “Ein Text war nicht besser oder schlechter als der andere, sondern anders. Ich habe danach abgestuft, was mir besser gefallen hat, was für mich leichter zu lesen war", sagte Anna Fenchel. Lena Fischer fand es “schwierig, ein modernes Gedicht zu bewerten", weil es “etwas ganz Anderes ist". Als Dankeschön erhielten alle Schüler des Kurses ein Buch zur Abitur-Vorbereitung. Auf die Noten in Deutsch hat ihr Engagement allerdings keinen Einfluss, wie Lehrerin Irene Schönauer bemerkte. Dennoch hat es sich gelohnt und die baldigen Dreizehntklässler würden beim nächsten Wettbewerb wieder als Juroren mitmachen. Dann aber werden sie wohl schon keine Schüler mehr sein. Vielleicht beteiligt sich ja dann der eine oder andere als Schriftsteller.





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