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21.12.2013
  Von: Christine Fößmeier (Moosburger Zeitung)

Den Geist von Weihnachten beschworen

 

Das zauberhafte Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums

Fotos: Stephan Hager

Moosburg. Wer noch immer nicht in Adventsstimmung war, der wurde am Donnerstagabend beim Weihnachtskonzert des Karl-Rittervon-Frisch-Gymnasiums Moosburg hineinversetzt. Eine zauberhafte Stunde lang beschworen engagierte Schüler und Lehrer vor den voll besetzten Bänken des Kastulusmünsters den Geist von Weihnachten. Das Publikum genoss das Konzert in vollen Zügen und bedachte die Beteiligten mit verdientem Applaus und Spenden, die in vollem Umfang Navis zufließen werden.

Im Gymnasium hatte man beschlossen, dass die Veranstaltung auch das Gefühl ansprechen sollte. So wurden die musikalischen Darbietungen durch Zwischentexte und Geschichten unterbrochen. „Unterbrochen“ ist jedoch das falsche Wort. Vielmehr handelte es sich um Ergänzungen, die den Abend erst rund und stimmig machten. Vorgetragen wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Johann Loibl. So hieß es im Text „Was Weihnachten ist“ unter anderem: „Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen… Weihnachten ist mit dem Herzen denken.“

Die Musikauswahl erwies sich als erstaunlich vielfältig. Sie reichte von deutschen und sogar amerikanischen Klassikern wie „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ und „Santa Claus is coming to town“ bis zu unerwarteten Werken wie einer Bourée und einem Rondeau von Georg Philipp Telemann. Immer wieder wechselten sich Unterstufenchor, der sogenannte Große Chor mit älteren Schülern, Bläsern und Orchester ab. Allein aufgrund solcher Kniffe entstand Abwechslungsreichtum. Doch es waren letztlich die singenden und musizierenden Schüler, die das Konzert so besonders machten.

Natürlich saß nicht jeder Ton perfekt. Das muss man bei Schülern, die ja nur nebenher üben können, nicht erwarten. Doch gelang es allen Beteiligten, eine einzigartige Stimmung beim Publikum zu beschwören. Die Stimmen der beiden größtenteils weiblich besetzten Chöre sangen zart und hell. In der Zurückhaltung lag ein unschuldiger Zauber, den jeder professionelle Chor längst verloren hat. Einfach schön klangen „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ oder das an Martin Luther King angelehnte „I have a dream“, das zu einem ausdrucksstarken Schluss anhob. Beide Male sang hier der Unterstufenchor.

Wunderbar arrangiert war das vom Großen Chor gesungene „Still, still, still“. Zunächst sang nur eine junge Frau, dann einige der jungen Damen, danach eine wiederum größere Zahl, zuletzt alle. Auch die musikalische Begleitung steigerte sich von einem Klavier zum Orchester. Auch Bläser und Orchester allein wussten immer wieder zu überzeugen, so mit der Bläserversion von „Es ist ein Ros’ entsprungen“ oder der gewitzten Orchesterdarbietung von „Santa Claus is coming to town“.

Gelungen war zuletzt das große Finale nach den Dankesworten von Schulleiterin Karolina Hellgartner und Musikpädagogen Stefan Pellmaier. „Adeste fidelis“ wurde von allen zunächst auf Latein vorgetragen. Danach folgte die deutsche Version „Nun freut euch, ihr Christen“, verbunden mit dem Aufruf, dass die Zuhörer mitsingen sollten. Dazu hatte man im Programm sogar Text und Noten angegeben. Auch wenn nicht jeder mitmachte, eine hervorragende Idee, um ein Gemeinschaftsgefühl hervorzurufen und die Stimmung noch ein letztes Mal höherzuschrauben.

So ging das Publikum nicht minder gut gelaunt und auf Weihnachten eingestimmt nach Hause wie Stefan Pellmaier, der für den Großen Chor, die Blechbläser und auch Zusammenstellung verantwortlich zeichnete. „Absolut zufrieden“, lautete nicht nur bei ihm das Fazit nach diesem Konzert.





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