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17.10.2013
  Von: Theresa Dybek

Max Mannheimer referiert an der Moosburger VHS

 

Fotos: Stephan Hager

Der 1920 in Neutitschein geborene Max Mannheimer zählt wohl zu den bekanntesten jüdischen Überlebenden des Holocaust. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er seit 1985 als Zeitzeuge Jugendliche und Erwachsene im Rahmen von Vorträgen an seinen Erfahrungen teilhaben lässt. Wie er selbst sagt, auch, um zu zeigen, dass eine Demokratie stets die bessere Alternative ist.

Am 17. Oktober 2013 nun referierte der mittlerweile 93-jährige Max Mannheimer an der neuen VHS in Moosburg. Der Einladung von VHS-Leiterin Frau Fischer folgend nahmen auch die Klassen 10a und 10b des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums im Rahmen des Geschichtsunterrichts an dem Vortrag teil. Begleitet wurden sie von ihren Lehrkräften Theresa Dybek und Stephan Hager.

Mit seiner ganz eigenen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor erzählte Mannheimer den Anwesenden von seinem damaligen Leben als Jude unter einem nationalsozialistischen Regime. Dabei gab er zunächst einen kurzen Überblick über die innen- sowie außenpolitischen Entwicklungen ab 1933. Immer wieder eingebettet waren Berichte darüber, wie diese Ereignisse in seiner Familie aufgenommen und beurteilt wurden. Es folgten Einblicke in sein eigenes Schicksal und das seiner Familienmitglieder in Warschau, Auschwitz und Dachau, wobei er unter anderem Passagen aus seinem Buch „Verspätetes Tagebuch“ vorlas.

Mit seinem Vortrag schaffte es der 93-Jährige den Schülern seine Erfahrungen und damit das Thema Holocaust näherzubringen, ohne anzuklagen oder zu richten.





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