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19.06.2013
  Von: Viktoria Vogl, Lea Wild (8a)

Bayerisches Armeemuseum

 

"Der Krieg war eine grausame und gewaltvolle Zeit." Dieser Satz wird den Schülern der Klassen 8a und 8e unseres Gymnasiums wohl nicht mehr aus dem Kopf gehen, denn sie besuchten mit ihren Geschichtslehrerinnen Frau Schmidt und Frau Rödl am 19. Juni das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt.

Fotos: Zeno Heilmaier (8a)

Das Armeemuseum ist im Reduit Tilly, dies wurde im 19. Jahrhundert errichtet um Soldaten aufzunehmen und Kanonen zu lagern. König Ludwig I. benannte das Gebäude nach dem 1632 in Ingolstadt verstorbenen  Johann t’Serclaes Graf von Tilly.
In der Führung gab es vier große Bereiche, die jeweils mit einem Film zusammengefasst wurden. Diese waren: Die Welt vor dem Krieg, die Umstände zu Beginn des 1. Weltkriegs, der Verlauf und die Folgen der Kriegszeit.
Wir wurden sozusagen durch den 1. Weltkrieg (1914-1918) geführt. Es begann mit der Welt vor dem Krieg. Danach wurden uns die Waffen des Krieges gezeigt. Darunter befanden sich Langwaffen, Kurzwaffen, erste Maschinengewehre und Kanonen mit einer Reichweite von bis zu 14 km (ca. die Entfernung von Moosburg nach Freising).
Des Weiteren wurden uns die Rucksäcke der Soldaten gezeigt, welche ca. 20kg wogen. Als Laie könnte man meinen, Wasser wäre eines der wichtigsten Bestandteile gewesen, doch damit liegt man falsch. Proviant, Briefe und Fotos der Familie waren für die teils noch minderjährigen Soldaten viel wichtiger.
Die Umstände, in denen die Soldaten während des 1. Weltkriegs lebten, wurden uns natürlich auch erklärt und gezeigt. In dem Museum gibt es einen Raum, welcher als Versteckgraben umgebaut wurde. Dort wurde den meisten Schülern erst bewusst, welch eine grauenvolle Zeit der Krieg war, denn in diesen Gruben fühlte man sich eingepfercht und sehr unwohl.
Das letzte Thema der Ausstellung war „Kunst während des Krieges“. Das wohl berühmteste Gemälde trägt den Namen „Der Krieg“ und wurde von Otto Dix gemalt. Es gleicht der Aufteilung eines Altars (rechts und links sind Heilige, in der Mitte die Kreuzigung Jesu und unten die Toten).
Diese erfahrungsreiche Exkursion beendeten wir mit einem kleinen Workshop, in dem wir weitere Bilder, die im Krieg entstanden waren, beschrieben und darüber diskutierten. Um unsere Gefühle gegenüber dem 1. Weltkrieg auszudrücken haben alle Schüler ein Bild gemalt. Jeder drückte so aus, was er empfand und wie er mit dem neuen Wissen umging.
Alles in allem war der Ausflug sehr lehrreich und emotional geprägt.

Gefallene Moosburger, die wir auf den Listen in der Ausstellung entdeckt haben: Jäger d. Reserve Emmeram SCHMID, Gefreiter Sebastian RIEDERMAYR, Landwehrmann Ludwig PICHLMEYER, Jäger Franz BRÄU

 

Wir gedenken allen Opfern, Verletzten und Gefallenen des 1. Weltkriegs.





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