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24.12.2012
  Von: Julia Spanier (Moosburger Zeitung)

Gänsehaut erzeugt

 

Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums im Kastulusmünster

Fotos: Stephan Hager

Auch dieses Jahr läutete das alljährliche Weihnachtskonzert des Karl-Ritter-von-Frisch- Gymnasiums die nahenden Weihnachtsferien ein. Die Kulisse des Kastulusmünsters und die Klänge der andächtigen Musikstücke, schafften es am Donnerstag einmal mehr, selbst gestresste Lehrer und Schüler sowie auch jeden anderen Zuhörer in Weihnachtsstimmung zu versetzen und die „stade Zeit“ bewusst wahrzunehmen.

So erfüllte die Bläsergruppe gleich zu Beginn die Stille der Kirche mit der traditionellen Melodie „Es ist ein Ros entsprungen“ von der Empore aus. Diese bot nicht nur ausgezeichnete Akustik, sondern dem Publikum auch Gelegenheit, sich nicht von visuellen Reizen ablenken zu lassen, sondern sich ausschließlich auf die auditive Komponente zu konzentrieren. Umso intensiver wurde dadurch das Klangerlebnis. Musikpädagoge Tobias Rottmann begrüßte die zahlreichen Zuhörer ohne seinen Kollegen Stefan Pellmaier, der aufgrund von Krankheit unpässlich war. In diesem Zusammenhang wurde allerdings betont, dass Letzterer seine Ensembles, den Großen Chor und die Bläsergruppe so gut vorbereitet habe, dass auch ohne seine Anwesenheit alles super funktionieren würde. Diese Aussage wurde im Rahmen des Konzertes klar unter Beweis gestellt. Sowohl die Bläsergruppe als auch der Große Chor, die beide jeweils zweimal auftraten, zeigten wieder einmal ihr herausragendes Können und ihre Vielseitigkeit. Die Bläsergruppe glänzte vor allem mit traditionellen, einem jeden wohlbekannten Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“ von Händel, „Maria durch ein’ Dornwald ging“ oder „Vom Himmel hoch da komm ich her“ von Martin Luther, die sie wundervoll interpretierten und bravourös und präzise erklingen ließen.

Der Große Chor gab in seinem ersten Auftritt nur englischsprachige Lieder zum Besten und bescherte sowohl bei „In the bleak midwinter“ von Gustav Holst als auch bei „Candlelight Carol“ von John Rutter sicherlich jedem Zuhörer Gänsehaut, als in diesen getragenen, ruhigen Darbietungen hohe Sopranstimmen einsetzten und das Klangerlebnis textlos vollendeten. Begleitet wurde der Chor von einem Schüler am Piano, der die Stimmen der Sänger nie übertönte, aber immer die perfekte Ergänzung im Hintergrund war und so die Symbiose von Klavier und Gesang fantastisch darstellte.

Sehr erstaunt war man allerdings, als man den auf acht Leute reduzierten Unterstufenchor auf die Bühne gehen sah, den man noch als den eigentlichen großen Chor, das vermeintliche Herzstück eines jeden Schulkonzertes in Erinnerung hatte. Doch trotz der nur kleinen Anzahl an Sängern zeigten sich die Mädchen und Jungen von ihrer besten Seite und verzauberten mit ihren jugendlichen Stimmen sanft aber laut und gut verständlich die ganze Kirche, so dass ein jeder „der Engel helle Lieder“, ein französisches Weihnachtslied, sowie noch zwei weitere Musikstücke, hörte. An der Orgel hörte man Tobias Rottman selbst, der mit „Marche des Rois Mages“ von Théodore Dubois, das von mystisch, über fröhlich, temporeich bis zu disharmonisch verschiedenste Aspekte vereinte, gewissermaßen einen Kontrapunkt zu den sonst so harmonischen und vorhersehbar strukturierten Weihnachtsliedern bot. Gleich darauf begleitete der Musikpädagoge das von ihm einstudierte Streichorchester, das vorwiegend ruhige, getragene Lieder zum Besten gab und vor allem mit seiner letzten Darbietung, dem Menuett aus der „Wassermusik“ von Händel glänzte.

Als Letztes folgte der zweite Auftritt des Großen Chors, der sowohl mit „Still, still, still“ als auch mit „Angel’s Carol“ begeisterte. So steigerten sich die Sänger beim letzten Lied von Strophe zu Strophe, erfüllten die ganze Kirche mit ihrem Gesang, um am Ende wieder langsam, mit einem hohen, versöhnlichen Abschluss ein perfektes Ende für einen gelungenen Abend zu setzen. Nach begeistertem Applaus ergriff Schulleiterin Carolina Hellgartner das Wort und bedankte sich bei allen engagierten Schülern und Lehrern, durch die dieses Konzert erst zustande kommen konnte. Mit einem kurzen Gedicht wünschte sie allen schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr. In der überraschenden Zugabe von Sänger Richard Gilch und dem Großen Chor wurde der bekannte Song „Merry Christmas (War is Over)“ von John Lennon und Yoko Ono zum Besten gegeben und eben die Wünsche Hellgartners wieder aufgegriffen. Mit Gitarren, E-Gitarre und Schlagzeug wurde nicht nur die politische Botschaft, dass der Krieg vorbei wäre, wenn man es nur wollte, verkündet, sondern auch „Merry Christmas“ und „A happy New Year“ gewünscht. Erfüllt von dieser positiven Weihnachtsstimmung belohnten die Zuschauer alle Musiker mit einem langen, begeisterten Applaus.





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