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23.10.2012
  Von: Christine Warda

Rückenschmerz – Volkskrankheit Nr.1

 

Im Zuge des P-Seminars „Rückengesundheit“ fungiert Rainer Zistl, der neben seiner Lehrtätigkeit am Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium Leiter einer Rückensportschule und somit auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand bezüglich Präventions- und Reha-Sport, Haltungsschwächen und Funktionellem Training ist, als „externer Partner“ unseres Kurses.

Der Experte hielt am vergangenen Dienstag einen Vortrag über Entwicklung und Ursachen von Rückenschmerz, dem die Schüler sehr interessiert folgten. Dabei wurde klar, dass der Schmerz ein Warnsignal des Körpers ist, der seine Ursache jedoch auch in anderen Körperbereichen, z.B. defizitärer Muskulatur der Extremitäten haben kann. Um einen Teufelskreislauf zu vermeiden, bei dem der Schmerz noch stärkere Fehlhaltungen und damit Fehlfunktionen nach sich zieht, ist es notwendig, den Körper wieder auf seine normalen Bewegungsmuster zu „programmieren“. Durch funktionelles Training der geschwächten oder immobilen Körperregion, welche mittels Tests herausgefunden wird, kann eine Schonhaltung aufgehoben und damit ein mit Schmerz verbundener Teufelskreislauf unterbrochen werden, der Körper kann wieder „umlernen“ und zur Normalität zurückkehren.

Dass dies nicht nur ein Problem älterer Generationen ist, bewies Zistl mit einer kleinen Übung, an der alle Schüler teilnahmen und die zum Ergebnis hatte, dass eine Veranlagung zu Rückenproblemen auch schon in jungen Jahren gegeben sein kann. Umso wichtiger ist es, dass man durch Sport seinen Körper funktionstüchtig erhält. Dennoch, so machte Zistl klar, heißt eine Veranlagung nicht zwingend, dass  man später an der „Volkskrankheit Nr.1“ leiden muss.

Wir bedanken uns für den aufschlussreichen und kurzweiligen Vortrag, für die Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Kurs.

 

In der darauf folgenden Unterrichtsstunde des P-Seminars stellten zwei Schüler, Christian Sedlmeier und Vahdet Cakir in einem Referat vor, was man unter „Funktionellem Training“ zu verstehen hat und griffen damit den durch Herrn Zistl vermittelten Stoff auf.  Zunächst erfolgte dies in einem theoretischen Teil:

Wenn durch den Arzt lediglich ein unspezifischer Rückenschmerz festgestellt wird, was zu 85% der Fall ist, heißt es, die Schwachstelle des Körpers ausfindig zu machen. So kann z.B. eine Fehlstellung des Sprunggelenks eine Kette muskulärer Dysbalancen vom Sprunggelenk aufwärts nach sich ziehen. Durch verschiedene, bereits im Expertenvortrag angesprochene Tests erfolgt ein „Screening“ der Gelenke und Muskeln. Einige einfache Testübungen zogen die Schüler zur Veranschaulichung heran. Darauf folgte eine Trainingseinheit mit verschiedenen Übungen, welche die Hauptmuskelgruppen des Körpers, die zu Defiziten neigen, beanspruchten.

Die Übungen zeichneten sich dadurch aus, dass sie den Muskel nie isoliert trainieren, sondern auf die Verkettung mit dem gesamten Bewegungssystem sowie auch Koordination abzielten.





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