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17.07.2012
  Von: Karl Rausch und Stephanie Römelsberger

Zwei fünfte Klassen schnupperten Landluft

 

Herr Fischer mit der Klasse 5b

Klasse 5c vor Beginn der Erkundung auf dem Hof von Familie Freitag

Schüler beim „Trockentraining“ auf einem Traktor

Frau Römelsberger bei der „Überwachung“ ihrer Schülerinnen und Schüler auf dem Sportgelände des SV Hörgertshausen

Am 17. Juli 2012 erkundeten die Klassen 5b und 5c zwei Bauernhöfe in Hörgertshausen, um ihre im Rahmen des Geographieunterrichts erworbenen Kenntnisse zu Ackerbau und Viehzucht auf ihre Praxistauglichkeit hin zu testen.

Frau Römelsberger war mit ihrer 5b bei Familie Fischer in Ammersberg zu Gast. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Brunngasse wurden sie vom Betriebsleiter Christian Fischer (Abiturjahrgang 1988 am KRvF-Gymnasium) bereits erwartet. In den nächsten zwei Stunden lernten die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über den Hopfenanbau und über Christbaumkulturen. Beide Sonderkulturen sind sehr arbeitsintensiv und insbesondere der Christbaumverkauf erfordert einen hohen logistischen Aufwand. Trotz der sehr anschaulichen Darstellung durch Herrn Fischer landeten diese beiden Betriebszweige weit abgeschlagen in der Sympathie der Klasse hinter den Tieren auf dem Bauernhof. Allen voran die Ferkel, Schafe und die jungen Kätzchen hatten es den Schülerinnen und Schülern angetan.

Die 5c wurde mit ihrem Lehrer, Herrn Rausch,  sogar bis auf den Hof der Familie Freitag in Haslreuth gefahren. Herr Freitag zeigte den Schülerinnen und Schülern zuerst den Viehstall mit den ca. 50 Milchkühen und erläuterte in der Milchkammer am Beispiel der Kühlanlage, welche umfangreichen Qualitätskontrollen die Milch über sich ergehen lassen muss, ehe sie überhaupt von der Molkerei abgenommen wird. Da Herr Freitag das Viehfutter zum größten Teil selbst erzeugt (täglicher Verbrauch von fast 2 Tonnen Trockenmasse, überwiegend Maissilage), braucht er entsprechend große Maschinen. Insbesondere die Jungs waren von den Traktoren sehr angetan und manch einer hätte zu gerne eine Runde mit einem solchen Gefährt gedreht.

Eine Besonderheit auf dem Hof von Herrn Freitag ist die Biogasanlage, die vor 10 Jahren errichtet wurde. Sie braucht täglich ca. 8 Tonnen Biomasse (überwiegend Mais) und wird automatisch beschickt (siehe Bild 4). Bei etwa 55°C fängt das Gemisch aus Wasser, Biomasse und Zusatzstoffen an zu gären und das entstehende Biogas wird in ein kleines Kraftwerk geleitet, in dem es von Generatoren in Elektrizität umgewandelt wird (Bild 5). Den überwiegenden Teil des gewonnenen Stroms speist Herr Freitag ins öffentliche Netz ein. Die entstehende Abwärme wird zudem zum Heizen des Wohnhauses genutzt. Ein besonders begehrtes „Abfallprodukt“ der Anlage sind die Gärrückstände, die als wertvoller Dünger wieder auf die Felder ausgebracht werden.

Am Ende der Hoferkundung wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Freitag mit einer echt bayerischen Brotzeit überrascht und langten recht kräftig zu.

Gegen 11 Uhr marschierten beide Klassen zum Sportplatz von Hörgertshausen, wo sie sich noch eine Schulstunde lang austoben konnten.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzlicher Dank an die Familien Fischer und Freitag, die nicht nur zwei Stunden ihrer Arbeitszeit für die Hofführungen geopfert haben, sondern den Kindern auch sehr anschauliche Einblicke ins Landleben vermitteln konnten, die diesen noch lange im Gedächtnis bleiben werden.





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