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03.07.2012
  Von: Moosburger Zeitung

Heißer Abend in der Stadthalle

 

Trotz schweißtreibender Temperaturen überzeugt Absolvia beim Abiball mit ihren Einlagen

Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums wurde ihrem Motto „ABIos Amigos – Endlich Siesta auf der Baustelle!“ eindeutig gerecht: Beim Abiturball am Samstag fand man nicht nur in den Einlagen der Schüler Bauarbeiter oder eine lateinamerikanische Tanzeinlage, sondern auch übermäßige Hitze vor, wegen der sich wohl ein jeder eine Siesta herbeisehnte. Der Wettergott hatte es fast zu gut gemeint, als er den elegant herausgeputzten Abiturientinnen und Abiturienten in Abendgarderobe strahlenden Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen schickte.

Als nach dem traditionellen paarweisen Einlaufen der Absolventen der Anfangswalzer getanzt war und die Band „Sternenfänger“ die musikalische Untermalung des Abends übernahm, war die Tanzfläche zu Beginn aufgrund der schweißtreibenden Temperaturen noch schwer zu füllen, was sich aber im Laufe des Abends sehr schnell änderte.

In der ersten Einlage der frischgebackenen Schulabgänger stürmte eine Horde „verrückt gewordener“ Schüler in Warnwesten ganz im Sinne der „Rocky Horror Picture Show“ die Tanzfläche. Wegen der vielen „Zugabe!“-Rufe legten sie ihren Tanz „Time Warp“, den sie mit Sportlehrerin Christine Warda einstudiert hatten, gleich zweimal aufs Parkett. Und auch der nächste Programmpunkt trug etwas zum „heißesten Abiball seit langem“ bei: Abiturientin Magdalena Perleth und ihr Tanzpartner Christian Schoß legten mit bestechender Perfektion und Hingabe verschiedene Lateintänze hin und bezauberten das staunende Publikum, das dem Tanzpaar mit Begeisterung folgte. Zwischen den Einlagen wurde natürlich von allen Ballgästen ausgelassen getanzt, gegessen oder ab 21 Uhr auch schon die Bar, die die Narrhalla Moosburg führte, belagert.

Um Mitternacht folgte dann der letzte Programmpunkt: die beiden Moderatoren des Abends, Yara Noufal und Felix Sellmair, leiteten die folgende Darbietung mit einem Vortrag über all die Verbote, die es in der Schule gab und die man gerne einmal brechen würde, ein. Begleitet durch eine Bildershow, in der eben jene Verbote gebrochen worden waren, bereiteten sie das Publikum vor: In der Mitte der Tanzfläche war ein großer Buzzer aufgebaut, an dem ein „Bitte nicht drücken!“-Schild angebracht war. Die beiden Moderatoren brachten daraufhin den Oberstufenkoordinator Karl Rausch dazu, ihn dennoch zu drücken. Dann ging alles ganz schnell: Einer Schülerin wurde ihre Handtasche geklaut, der Dieb wurde von einem anderen Schüler verfolgt und „niedergeschlagen“. Sanitäter rückten mit ihrer Trage an, von der der Dieb herunterfiel und fliehen wollte, jedoch von einem Polizisten erkannt wurde. Immer mehr Abiturienten, von Hippies, Bobbycarfahrern, Cheerleadern, Bauarbeitern, Basketballern, Einradfahrern, Turnerinnen bis zu Kühen, Bären und Schwertkämpfern stürmten die Bühne und erzeugten ein chaotisches, buntes und lustiges Treiben, das alle dramatischen Szenen eines Films zusammenfassen hätte können.

Auf einmal endete dann die dramatische Musik und alle Beteiligten richteten ihren Blick auf die Bühne, wo eine Leinwand entrollt wurde, auf der stand: „Ihre tägliche Dosis Drama verlässt die Schule!“ –ju-





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