Home | Sitemap | Kontakt | Impressum | Nachrichten | intern | Pressespiegel 

Informationen        Schulleben        Lehrer        Schüler        Eltern        











10.07.2012
  Von: Karin Alt (Moosburger Zeitung)

Albinstraße zweimal täglich gesperrt

 

Bauausschuss weist weiter gehende Forderung zurück

Die Verkehrssicherheit im Umfeld der Schulen an der Albinstraße treibt die Verantwortlichen schon längere Zeit um. Am Montag hat der Bauausschuss nun beschlossen, die Albinstraße von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 8.30 Uhr und von 11 bis 13.30 Uhr zu sperren. Harsche Kritik übten die Ratsmitglieder in diesem Zusammenhang an rücksichtslosen Taxi Mama-Fahrerinnen, die das bestehende Halteverbot einfach ignorieren.

Mehrfache Treffen von Mitarbeitern der Stadt, der Polizei, des Landratsamtes, des Kinderschutzbundes und der Elternbeiräte an der Albinstraße mündeten letztendlich in einem Antrag, den die Elternbeiratsvorsitzenden der Theresia-Gerhardinger-Grundschule Elke Setzensack, der Georg-Hummel-Mittelschule Arzu Narin und des Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasiums Dr. Maximilian Heckel gemeinsam stellten. Darin forderten die Eltern eine Sperrung der Albinstraße während der Stoßzeiten morgens, mittags und nachmittags. Außerdem sollte die Stadt eine generelle Sperrung der Albinstraße werkstags zwischen 7.30 und 16 Uhr prüfen. Am Parkplatz in der Schlesierstraße sollte zudem eine "offizielle Abholstelle" für die Eltern eingerichtet werden.

"Vorhandene Halteverbote müssten ausreichen"

Ein wenig anders sah das Lorenz Graf, Verkehrssachbearbeiter der Polizei Moosburg. Er hielt morgendliche und mittägliche Durchfahrtsverbote für ausreichend. Auch Christian Wegscheider vom Landratsamt wies die Forderung nach einer durchgehenden Sperrung zurück. Eigentlich, so schrieb er in seiner Stellungnahme, "müssten die bereits vorhandenen Halteverbote ausreichen, da die Eltern vor der Schule nicht stehen bleiben dürften". Offenbar hielten sich viele aber auch bei Anwesenheit der Polizei trotz Verwarnung und verhängten Bußgeldern nicht daran.

"Mit gemischten Gefühlen" betrachtete Bürgermeisterin Anita Meinelt die Situation. Einerseits sei man bemüht, die Gefahr für Schulkinder zu verringern, andererseits würde die vorhandene Beschilderung ausreichen - wenn sich die Eltern daran hielten. "Ohne Kontrolle bringen auch neue Schilder nichts", war sich Meinelt sicher, die zugleich Verständnis für die knappe Personalsituation der Polizei zeigte.

Saftige Strafen für rücksichtslose Fahrerinnen

"Wir erreichen mit einer Sperrung überhaupt nichts", meinte Karin Linz (CSU), zumal "da nachmittags eh nichts los ist". Sie forderte saftige Strafen für rücksichtslose Taxi Mama-Fahrerinnen: "Sie sind im Vordergrund, die anderen san eana wurscht." Man müsse an die Kinder appellieren, die sich viel vernünftiger verhielten, "wenn nicht ständig a Mama dahinter steht". Vize-Bürgermeister Martin Pschorr (SPD) wollte es mit einer zeitweisen Sperrung probieren: "Irgendoa Schejdl werd ja no wirken." Seine Polizeikollegen nahm Lorenz Graf in Schutz: Man habe sich in der Vergangenheit trotz knappen Personals um verstärkte Kontrollen bemüht, aber seit der Baustelle sei das schwierig: "Man kann nicht unterscheiden, wer ein Bauarbeiter ist und wer nicht."

Schließlich kam es zum Schwur: die generelle Sperrung wurde einstimmig abgelehnt. Mit 5:5-Stimmen keine Mehrheit fand der Schaffer-Vorschlag, morgens und mittags zu sperren und die Bushaltestelle wieder in die Albinstraße zu verlegen. Mit 7:3-Stimmen wurde beschlossen, die Albinstraße künftig von Montag bis Freitag von 7.30 bis 8.30 Uhr und von 11 bis 13.30 Uhr zu sperren. Busse und Radler sind davon ausgenommen, Anwohner natürlich ebenfalls.





Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Albinstr. 5, 85368 Moosburg a.d. Isar
Telefon 08761 7227 - 0; Telefax: 08761 7227 - 27
www.gymnasium-moosburg.de; infono_Spam (at) noSpam$gymnasium-moosburgde

Piwik Deaktivieren

test